Anklage wegen Verbrechen an Meeressäugern


Wie die Meeresakrobaten bereits am 14. Januar 2010 berichtet haben, lädt die Schweizer Delfin- und Walschutzorganisation OceanCare am 22. Februar 2010 zu Verhandlungen am internationalen Gerichtshof für Tierrechte in Genf ein.


Auch in Norwegen werden Wale getötet.
(Foto:Michael Jürgens)

Hier die Pressemitteilung von OceanCare: “Trotz des weltweiten Walfangmoratoriums, welches seit 1986 in Kraft ist, werden jährlich noch immer mehr als 2.000 Großwale getötet. OceanCare klagt Japan, Norwegen, Island, Grönland sowie die Färöer Inseln wegen ihrer Verbrechen an den Meeressäuger an. Mit ihrem Verhalten verletzen die Walfangländer nicht nur Tier- und Artenschutzrecht, sie gefährden, indem sie nachweislich mit Schadstoffen kontaminiertes Walfleisch für Verkauf und Konsum zulassen, auch die Gesundheit ihrer Bevölkerung.

Am kommenden Montag, 22. Februar 2010, finden diesbezüglich Verhandlungen am internationalen Gerichtshof für Tierrechte in Genf statt, organisiert von der Fondation Franz Weber.

Wir laden Sie herzlich ein, an den Verhandlungen teilzunehmen. Sie werden Gelegenheit haben, wichtige Vertreter internationaler Umweltschutzorganisationen kennenzulernen. Es werden unter anderem Ric O”™Barry ““ Protagonist des Oscar-nominierten Films DIE BUCHT ““ und Sakae Hemmi der japanischen Organisation Elsa Nature Conservancy als Zeugen der brutalen Delfintreibjagd auftreten.”

Mehr Informationen unter “öffentlicher Prozess gegen die Wal- und Delfinmassaker”.

Lesetipp: “Walsafari mit böser überraschung”

ähnliche Nachrichten:

  1. öffentlicher Prozess gegen Wal- und Delfin-Massaker

  • http://www.doris-t.de Doris

    Das ist ja total spannend. Super Idee und Aktion diese Anklage! Ist mal ein anderer Weg, der vielleicht sogar was bringt. Daumen drücken!

  • Rüdiger

    Damit kein falsches Bild entsteht. Der “Internationale Gerichtshof für Tierrechte” ist (meines Wissens) kein Gericht im juristischen Sinne, sondern eine Versammlung von Tierschützern, welche “Verbrechen an Tieren” medienwirksam anprangern und somit öffentlich machen. Eine Verurteilung im juristischen Sinne wird es also nicht geben, allenfalls eine moralische durch die mobilisierte öffentlichkeit, die dann ihrerseits auf Politiker und “Verurteilte” Druck ausüben können. Insofern ist an dem selbsternannten “Internationale Gerichtshof für Tierrechte” eigentlich nichts auszusetzen.

  • Timo

    Hi,
    ich wäre gerne anwesend jedoch muss ich leider in die Schule *fluch* .
    Trotzdem wünsche ich denen die anwesend sind viel Spaß (kann man das so sagen?) und einen positiven Verlauf der Verhandlung (Also eine Verurteilung der Walfänger).