Nach den Worten des australischen Ministerpräsidenten Kevin Rudd soll nun endgültig Schluss sein mit dem Walfang in antarktischen Gewässern.
An diesem Wochenende hält sich Japans Außenminister Katsuya Okada in Australien auf, wo er mit Rudds Forderung konfrontiert wird, in Zukunft keinen Walfang mehr zu betreiben.
“Falls sich Japan weigern wird, auf die Forderung einzugehen, dann werden wir vor den Internationalen Gerichtshof ziehen, noch bevor die neue Walfangsaison im November 2010 beginnt”, drohte Rudd. Derartige Drohungen gab es zwar schon früher, doch sie haben nun – im Vorfeld des anstehenden Besuchs von Okada – noch mehr Gewicht.
Experten meinen allerdings, dass, falls Australien vor dem Internationalen Gerichtshof scheitern würde, dieses Urteil Japan ermutigen könnte, seinen Walfang weiter – und eventuell sogar massiver – zu betreiben.
Außerdem wird in wirtschaftlicher Hinsicht im Vorgehen gegen Japan Vorsicht geboten sein, denn immerhin ist Japan Australiens wichtigster Handelspartner …
Walschützer wird weiter auf japanischem Walfangschiff festgehalten
Was mit dem neuseeländischen Sea Shepherd-Aktivisten Peter Bethune passieren wird, ist noch unklar. Er wird auf einem japanischen Walfangschiff festgehalten, nachdem er dieses vor ein paar Tagen geentert hatte. Möglicherweise wird die Besatzung der “Shonan Maru 2″ den Tierschützer mit nach Japan nehmen, um ihn dort vor Gericht zu stellen.
(Quelle: BBC)


