(Menschliche) Grausamkeit kennt keine Grenzen. Das wurde mir einmal mehr bewusst beim Ansehen der Sendung “W wie Wissen” am gestrigen Sonntag.

(Foto: Mark J. Palmer)
In dem sehr interessanten TV-Beitrag rund um den Delfin wurde u.a. gezeigt, was der Film “The Cove – Die Bucht”, der das Delfin-Massaker in dem japanischen Küstenort Taiji an die Öffentlichkeit brachte, bisher bewirkt hat. Nachdem im September Grund zur Erleichterung gegeben wurde, als die Fischer eine große Gruppe Delfine wieder in die Freiheit entließen (zuvor hatten sie ein paar wenige Tiere für Vergnügungsparks aussortiert), geht das Töten mittlerweile unvermindert weiter.
Eines hat sich jedoch geändert: Die Fischer von Taiji betreiben ihr grausames Geschäft nun noch verdeckter als bisher. Sie sorgen zum Beispiel dafür, dass sich das Wasser in der Bucht nicht mehr rot färbt. Wie? Sie töten die Delfine nun mit einer kurzen Lanze und verschließen die Wunde anschließend mit einem Holzpflock, den sie in den Körper des sterbenden Tieres hämmern …
(Quelle: “W wie Wissen”, DasErste, 31. Januar 2010, 17:03 Uhr; Wiederholungen der Sendung in EinsPlus am Dienstag, 2. Februar 2010 um 13:30 Uhr, am Mittwoch, 3. Februar 2010 um 10:30 Uhr, am Donnerstag, 4. Februar 2010 um 6:30 Uhr; weitere Termine siehe ard.de.)
Die Delfinschutzorganisation atlanticblue e.V. dokumentiert mit aktuellen Bildern, dass die Delfinjagd (auch auf Große Tümmler) in Taiji weitergeht.
Zum Thema:
* “Stacheldraht soll Delfin-Schützer fernhalten”


