THE COVE wurde heute Nacht als bester Dokumentarfilm mit dem OSCAR ausgezeichnet. Wenn das die Delfine im Pazifischen Ozean wüssten. Sie würden bestimmt extra laut schnattern, quietschen und pfeifen.

Haben die Delfine vor Japans Küsten bald allen Grund zur Freude?
(Foto: Silke und Christian Dürsch)
Das Geheimnis um die “Todesbucht” in Taiji ist nun endgültig gelüftet. Keiner wird mehr sagen können, er hätte nicht gewusst, dass in einem japanischen Küstenort jedes Jahr zwischen September und März viele Hundert Delfine auf bestialische Weise getötet werden. Und das aus “Tradition” und aus der Angst der Fischer davor, dass ihnen die “Konkurrenz” die Beute vor der Nase wegschnappen könnte. Einige wenige der Delfine werden aussortiert und für viel Geld an Vergnügungsparks in die ganze Welt (vor allem in Asien) verkauft. Das Fleisch der getöteten Tiere wandert – obwohl hochgradig mit Schwermetallen belastet – in die Regale der Lebensmittelgeschäfte (Näheres siehe unter “Japan – Land der blutenden Buchten”).
Hoffentlich bringt diese hohe Auszeichnung für THE COVE die Verantwortlichen im Land der aufgehenden Sonne endlich zum Erwachen und lässt sie das Gemetzel in einer idyllisch gelegenen Bucht beenden, die für viele Delfine zum Albtraum geworden ist!
Lesetipp: “Ich war in THE COVE”


