Berichte

Aus für das Vancouver Aquarium?


Themen: ,

Gastbeitrag von Philipp J. Kroiß, 20. März 2017

Die kanadische Regierung bzw. ihre Vertreter hätten dabei versagt, ihre Cetaceen zu schützen, fasst ein Artikel des unabhängigen Projekts ZooNation.Org die Geschehnisse im Westen Kanadas und im Vancouver Aquarium zusammen. Was die Autorin Erin McKinney hier ausführt, stimmt auch – leider. Es gab zwei kapitale Fehlentscheidungen in der letzten Zeit.

Die Southern Residents und eine Pipeline

Im November 2016 werteten die Verantwortlichen den Profit aus einer Pipeline höher als das Wohlergehen der Southern Residents, um deren Überleben unter anderem SeaWorld kämpft.

Die Southern Residents sind eine stark bedrohte Orca-Population, die langsam, aber sicher stirbt. Es handelt sich um die am stärksten kontaminierte Meeressäugerpopulation der Welt. In deren Nähe noch eine Pipeline zu bauen, erhöht den Druck auf die Population, die wahrscheinlich in einigen Jahren in einer ähnlichen Situation sein wird wie die Vaquitas heute.

Große Aussterbewelle

Generell befinden wir uns in der sogenannten Sixth Extinction, was bedeutet, dass wir einer großen Aussterbewelle von Arten ins Gesicht schauen.

Orcas/Vancouver Island (Foto: Susanne Gugeler)

Zoos und befreundete Organisationen kämpfen dagegen und wollen diese Welle aufhalten, indem wilde Populationen geschützt werden durch bzw. mithilfe von Populationen in menschlicher Obhut.

Diese Arbeit durch den Bau weiterer Lebensraumzerstörer wie einer Pipeline zu beeinträchtigen, ist ein Messerstich in den Rücken der Arten- und Naturschützer.

Auch Berggorillas sind gefährdet

Das erleben wir aber nicht nur bei Walen. Schauen wir auf einen der zwei letzten Rückzugsorte der Berggorillas.

Der Virunga-Nationalpark, Heimat von 480 der letzten knapp 900 Berggorillas (Stand 2010), droht Opfer von Ölkonzernen zu werden, die dort Vorkommen des heiß begehrten Rohstoffes sondieren wollen.

2015 kam der Plan vonseiten Kongos auf, dass man die Grenzen des Parks neu zeichnen will, um die Ölforschung zu ermöglichen.

Orang-Utan/Leipziger Zoo
(Foto: Rüdiger Hengl)

Das geschieht zu einer Zeit, in der Zoogegner die Natur als „Freiheit“ und „Paradies“ für Tiere verkaufen und sagen, man solle die Tiere doch genau dahin „freilassen“.

Hauptsache frei?

Orang-Utans wird buchstäblich der Regenwald unter dem Allerwertesten weggeholzt, Wale werden mit Mägen voll Plastik angeschwemmt, aber Hauptsache sie sind „frei“?

Diese Tiere sind nicht frei, nur ihre engen Grenzen sind unsichtbar und Zoogegner nutzen die Unwissenheit der Leute aus, das zu erkennen. So auch im folgenden Fall.

Das Vancouver Aquarium

Das Vancouver Aquarium wird von einer Non-Profit-Organisation betrieben und ist gleichzeitig das einzige Meeressäuger-Rettungszentrum von ganz Kanada. Dazu gibt es Bildungsprogramme und wichtige Forschung – unter anderem an den geretteten Schweinswalen, um nun die verwandten Vaquitas zu retten.

Das Park Board (eine Art Stadtrat für die über 200 Parks auf öffentlichem Grund in Vancouver) hat nun das Vancouver Aquarium zur Beendigung der Wal- und Delfinhaltung verdammt.

Der zweite große Fehler innerhalb weniger Monate, in denen Zeit ein Luxus ist, den man nicht wirklich hat.

Schweinswal
(Foto: Ulli Joerres)

Messerstich in den Rücken der Tier-, Arten- und Naturschützer

Ausgelöst wurde die Entscheidung durch eine kostenintensive Kampagne von Zoogegnern, die lieber ihr Geld in solche Entscheidungen statt in den dringend notwendigen Artenschutz investieren.

Auch das kann mal einen Messerstich in den Rücken der Tier-, Arten- und Naturschützer werten.

Erneut hat sich ein lokales Gremium aus Laien, das von Zoogegnern beeinflusst wurde, gegen die Tiere in modernen Zoos und Aquarien entschieden (wie auch im Fall von SeaWorld San Diego die Coastal Commission).

Das Park Board hat sich gegen den wichtigen Artenschutz gestellt, der vom Vancouver Aquarium betrieben und jährlich mit Millionen finanziert wurde – und zwar nicht aus Steuergeldern, weil das Aquarium gar keine solche Förderung bezieht. Keine andere kanadische Organisation ist in diesem Gebiet so aktiv und auch die Tierrechtler wollen und werden diese Lücke nicht füllen.

Entscheidung gegen die Wissenschaft

Es war auch eine Entscheidung gegen die Wissenschaft. Mehr als 80 Wissenschaftler, von denen die überwiegende Mehrheit unabhängig von Zoos und Aquarien ist, haben sich schon im letzten Jahr für eine Fortführung der Meeressäugerhaltung generell, nicht nur auf den speziellen Fall bezogen, sondern allumfassend, ausgesprochen.

Diese Entscheidung des Park Board kommt einem Verbrechen gleich. Einem Verbrechen an der eigenen marinen Fauna und Flora sowie deren Schutz, in Kanada und auf der ganzen Welt.

Aus den Augen, aus dem Sinn

Ein Vertreter des Park Board meint, die geretteten Tiere sollten einfach weg: Aus den Augen, aus dem Sinn.

Es ist schwer zu ermessen, dass man solche tierverachtenden Aussagen trifft, ohne dafür einen entsprechenden Lohn aus gewissen Kreisen zu beziehen.

Orcas im Loro-Park
(Foto: Philipp J. Kroiß)

Ein Gesetzesentwurf will die artgemäße Haltung von Cetaceen vollkommen abschaffen, wie es in Kalifornien schon bei den Schwertwalen geschehen ist. Die Tiere sollen unter einen Zuchtstopp gezwungen werden.

Ich habe zu diesem Thema ein Paper mit erstellt, das auf der letzten IMATA-Konferenz vorgestellt wurde – dazu werde ich noch einen gesonderten Artikel verfassen.

Zuchtstopp widerspricht artgerecher Haltung

Ein Zuchtstopp ist die komplette Zerstörung artgemäßer Haltung von Walen.

Im Rahmen von professionellem Zuchtmanagement ist es manchmal nötig, vorübergehende Zuchtpausen einzulegen, die etwa Inzucht oder Platzbedarf berücksichtigen. Das ist biologisch und ethisch vertretbar, weil diese Entscheidung das Wohlergehen der Tiere im Blick hat und es einen allumfassenden Vorteil für die Tiere und deren Wohlergehen gibt.

Bei einem Zuchtstopp gibt es keinen Vorteil für Tiere, sondern nur für Lobbyisten, die durch den vermeintlichen Erfolg die Kasse klingeln lassen wollen. Zudem zwingt es die Tiere langfristig in unnatürliche Gruppen und schränkt die natürlichen sozialen Verhaltensweisen ein.

Jungtiere gehören zur natürlichen Gruppenkonstellation.
(Foto: Rüdiger Hengl)

In gemischt-geschlechtlichen Gruppen gehören Jungtiere zu einer natürlichen Gruppenkonstellation.

Gleichgeschlechtliche Gruppen formieren sich nur temporär. Zudem gibt es kein hinreichend empfängnisverhütendes Procedere, das den Tieren auf die lange Zeit ihres Lebens in Menschenobhut (in modernen Anlagen deutlich länger als in der Wildbahn) nicht schadet.

Es gibt keine einzige wissenschaftliche Studie, die ein Wohlergehen der Individuen einer Art durch einen generellen Zuchtstopp nachweist.

Was ist „natürlich“?

Aktivisten führen dann gerne ins Feld, dass die Lebensweise oder die Lebensumstände der Tiere ja ohnehin „unnatürlich“ seien.

Die Wissenschaftlerin Dr. Kathleen Dudzinski hat durch vergleichende Studien nachgewiesen, dass eine Gruppe in Menschenobhut sich von einer in der Wildbahn diesbezüglich nicht signifikant unterscheidet.

Zudem ist die Diskussion über „Natürlichkeit“ oder „Unnatürlichkeit“ ohnehin sinnlos: Für die Cetaceen, über die wir reden, handelt es sich um die einzige Option zum Überleben. Ihnen die Fortpflanzung zu verbieten, die so wichtig für diese Tiere ist, ist widersinnig und hat nicht deren Interessen als oberste Priorität.

Zudem sollen Import und Export von Walen verboten werden. Das ist nun die völlige Bankrotterklärung und steht ebenfalls dem Wohlergehen der Tiere im Weg.

Wenn es schon einen Zuchtstopp gibt, dann müssen die Tiere aus dem Land raus und zwar dann im Idealfall in Länder, die es mit Walschutz ernst meinen.

Kanada zerstört Zukunft seiner Wale

Wenn Kanada diese Bill zulässt, die Park-Board-Entscheidung bestehen bleibt und auch die Pipeline gebaut wird, hat Kanada selbst die Zukunft seiner Wale zerstört.

Orca in Vancouver Island (Foto: S. Gugeler)

Dann kann man den zoologischen Einrichtungen nur empfehlen, die Zelte abzubrechen, denn dann werden die Zoogegner weitermachen und ihre Tür steht dann ganz weit offen, um weitere Tiergruppen zu verbieten.

Wenn sie nämlich mit dem Populismus, den alternativen Fakten und den Lügen über Walhaltung durchkommen, dann können sie das mit jeder Tierart wiederholen – sogar mit Haustieren, denn man muss dann nur die Bezeichnung austauschen.

Mit der Kampagne, die aktuell bezüglich Walen läuft, kann man ganz einfach auch die Haltung von Hunden begründen und es gibt kein Argument dagegen, denn bei Walen ging es mit den gleichen Argumenten ja auch.

Kanada hat die Wahl

In Kanada stehen sich nun zwei Lager gegenüber: die modernen Zoos, unterstützt von Wissenschaft, Fakten und Wahrheit mit dem Ziel effektiver Akteur im Artenschutz für Wale zu sein, und die Zoogegner-Industrie mit Fake News, „alternativen Fakten“ und Populismus, denen das Wohlergehen der Tiere komplett gleichgültig scheint, solange ihre Ideologie beworben wird und sie dadurch wieder mehr Werbung für sich betreiben können, um den Reichtum zu mehren.

Kanada hat also die Wahl bzw. die gewählten Vertreter haben die Wahl.

Lesetipps

* OPEN LETTER: FROM A SCIENTIST TO THE PARK BOARD
* Meine Erlebnisse in Vancouver Island
* Mit Frank Blache in Vancouver Island

10 Kommentare

  1. Traurig, einfach nur traurig.
    Ich kann mich gut erinnern, wie die Nachricht auf dem EAAM-Symposium verkündet wurde. Die Antwort war blankes Entsetzen, da es für die Entscheidung nicht einen einzigen nachvollziehbaren Grund gibt. Die Anlage ist vorbildich, die Forschungsaktivitäten umfangreich und die Tiere bestens gepflegt.

    Nun, dann werden künftig in Kanada gestrandete Delfine und Robben halt grundsätzlich erschossen und der Kadaver entsorgt.

    Ist ja auch einfacher so … Ein großer Sieg für den Tierschutz, den man den sogenannten Tierschutzaktivisten großzügig ans Revers heften sollte. Zumal der Verdacht im Raum steht, dass sogenannte Tierschützer für die beiden Todesfälle im letzten Jahr verantwortlich sind. Die Symptome, welche die später verstorbenen Tiere zeigten, passen allzu gut zu einer gezielten Vergiftung. Parallelen zu Connyland drängen sich auf, auch wenn diesmal vermutlich ein langsamer wirkendes Gift verwendet wurde.

    Ich könnte kotzen!

    geschrieben von Norbert
    1. Hallo Norbert, klär mich doch bitte mal auf.
      Was ist in Connyland passiert?

      geschrieben von Oliver
      1. Auch in Connyland wurden 2011 zwei Delfine mit hoher Wahrscheinlichkeit gezielt vergiftet, worauf sich dann eine (schon vorbereitete?) Kampagne gegen die Delfinhaltung in der Schweiz gründete. Und auch dort endete das Ganze 2013 mit der Schließung eines aus wissenschaftlicher Sicht nicht zu beanstandenden Delfinariums (top geführte Lagune mit über 13.000 m³ Wasserinhalt, gesunde Tiere, erfolgreiche Zucht, wissenschaftliche Betreuung usw.).

        Die Indizien weisen darauf hin, dass den beiden kerngesunden Bullen durch Dritte starke Opiate ins Futter gemischt worden waren, was dann nach der morgendlichen Fütterung innerhalb weniger Stunden zum Tod durch Atemlähmung führte.

        Einbruchspuren am Futterraum wurden anschließend von den zuständigen Behörden ebenso konsequent ignoriert, wie ein positiver Opiatnachweis im Urin der beiden Kadaver (offensichtlich wollte man kein Verfahren wegen Verstoß gegen Betäubungsmittelgesetz auf dem Tisch haben). Stattdessen wurde die Überdosierung eines Antibiotikums durch den deutschen Tierarzt behauptet.
        Blöd nur, dass das fragliche Mittel eine solche Symptomatik gar nicht verursachen kann, und das genau deshalb bei Delfinen bevorzugt zum Einsatz kommt.

        geschrieben von Norbert
        1. Hallo Norbert,

          danke für die Erklärung. Ich habe daraufhin auch etwas recherchiert. Die Meldungen über diesen Fall sind – auch in seriösen Quellen – doch sehr widersprüchlich, sodass ich mir kein Urteil darüber erlauben möchte, welche Version denn nun stimmt. Dem Tierarzt wurden Vorwürfe gemacht, aber er wurde freigesprochen.

          Wenn aber tatsächlich die Behörden Beweismittel bewusst ignoriert haben, wie Du schreibst, dann wäre das ja glatte Rechtsbeugung und ein riesen Skandal.

          Aber unabhängig davon, ob der Tierarzt (fahrlässig) einen Fehler gemacht hat (das dürfte einem Profi nicht passieren) oder ob Delfinariengegner den Delfinen was ins Futter gemischt haben (wie könnten sich solche Leute „Tierschützer“ nennen?) – mich macht es jedenfalls total traurig, dass die beiden Tiere so grausam leiden und sterben mussten :-(

          geschrieben von Oliver
        2. Hallo Oliver,

          der „riesen Skandal“ ist allein deshalb keiner, da die Tötung von Delfinen rein juristisch maximal unter Sachbeschädigung (und eventuell unter die strafrechtlich noch irrelevantere „Tierquälerei“) fällt, und damit schnell und mit geringem Aufwand unter „Bagatelldelikte“ abgehakt werden kann.
          Erst die Aufnahme eines Drogendeliktes (unbefugter Besitz/Einsatz von BTM-pflichtigen Opiaten) hätte aus der „Bagatelle“ einen „ernstzunehmenden“ Fall gemacht. Von daher hat die StA durchaus logisch und ergebnisorientiert gehandelt.

          Die geschilderte Sicht der Dinge habe ich übrigens mit jemandem zusammengepuzzelt, der buchstäblich hautnah dabei war, als die Delfine nach der morgendlichen Fütterung plötzlich Probleme bekamen. Es wurde noch alles versucht – leider vergebens. Wer auch immer das Gift in das Futter gemischt hatte, wusste ganz genau, was er tat. Durch die Kombination (vermutlich) zweier Mittel war die Symptomatik viel zu lange uneindeutig, um am Ende noch rechtzeitig richtig reagieren zu können.

          Was mir ein fieses Gefühl in der Magegengegend beschert, ist die unbestreitbare Tatsache, dass die finanziell bestens ausgestattete „Tierschutzindustrie“ schon lange international arbeitet – so dass auch in Vancouver durchaus ein erfahrener Spezialist die Kampagne angestoßen und orcherstriert haben könnte.

          Dass manche „Tierschützer“ die Delfine lieber tot sehen, als in einem Delfinarium, ist leider auch kein Geheimnis. Ob es denen dabei tatsächlich um die Tiere geht, oder andere Beweggründe („Spendengelder“ / „Geltungsbedürfnis“ / „krankhafter Neid“) im Vordergrund stehen, kann wahrscheinlich am Ehesten ein psychologischer Gutachter beantworten.

          [Hinweis: Wer in diesem Beitrag Sarkasmus findet, darf ihn behalten]

          geschrieben von Norbert
        3. Hallo Norbert,

          ich kenne die Rechtslage in der Schweiz nicht, aber in Deutschland gelten Tiere nicht (mehr) als Sachen, sondern sie haben eine Art Zwischenstellung. Im BGB werden sie zwar wie Sachen behandelt (man kann z.B. Tiere wie Gegenstände in der Zoohandlung kaufen), doch andererseits werden Tiere durch besondere Rechtsvorschriften geschützt.
          Laut § 17 Tierschutzgesetz steht auf das Töten eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund eine Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren. Und da es sich bei einem „ausgebildeten Tümmler“ in einem Tierpark um ein „besonders wertvolles Tier“ handelt, dürfte das juristisch gesehen alles andere als eine Bagatelle sein.

          geschrieben von Oliver
        4. Das mit dem Tierschutzgesetz steht da zwar so drin, in der Rechtspraxis wird die „Tötung eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund“ jedoch fast immer mit einer geringen Geldstrafe erledigt – wenn überhaupt ein „öffentliches Interesse“ gesehen und das Verfahren nicht gleich ganz eingestellt wird.

          Ist leider immer noch so. Und in der Schweiz ist die Rechtslage eher noch weicher.

          geschrieben von Norbert
  2. Vielen Dank für eure Beiträge, Oliver und Rüdiger!
    Dass die „Masse“ nach einfachen und schnellen Antworten und Lösungsversprechen lechzt, das war schon immer so. Auch in der „Delfinarienszene“ ist das so.
    Propaganda-Parolen kommen leider ohne vernünftige Erwägungen aus, wecken aber entsprechende Empfindungen bei den Menschen.
    Die Parolen der Delfinariengegner bzw. deren „Anführer“ beschränken sich auf wenige Punkte und werden so lange schlagwortartig verbreitet, bis auch der Letzte ihnen folgt. Mit Vernunft ist da oft leider nichts auszurichten.

    geschrieben von Susanne
  3. Derzeit bekommen leider oft diejenigen die meiste Aufmerksamkeit, die am lautesten schimpfen und provozieren. Gefragt sind „einfache Antworten“, auch wenn diese noch so falsch und kurzfristig gedacht sind.

    Der Artikel zeigt dies recht anschaulich. Das Ziel ist, die Tiere freizulassen – hört sich erst mal toll an, aber die ganzen Folgen und die biologischen Zusammenhänge werden nicht bedacht. Und wen kümmert’s schon, wenn die Tiere in der „Freiheit“ elend umkommen, weil sie das Leben in einer fremden Umgebung nicht gewohnt sind.

    geschrieben von Oliver
  4. Philipps Beitrag macht mich betroffen. Immer mehr haben die Ahnungslosen das Sagen. Wo wird das noch hin führen? Und ich denke da jetzt nicht nur an die Meeres-Tiere.

    geschrieben von Rüdiger

Kommentar verfassen