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Gute oder schlechte Delfinarien?


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Susanne Wißhak

Delfin im Dolphin Reef/Israel
(Foto: Susanne Wißhak)

Der Tagesspiegel wagt einen Bericht über „gute“ und „schlechte“ Delfinarien.

Zur „guten“ Delfinhaltung zählt er in seinem Artikel Delfineküssen verboten! das Dolphin Reef in Eilat/Israel.

Auf SeaWorld angesprochen, wird Maayan – die Betreiberin des Delfinschwimm-Programms – im Tagesspiegel folgendermaßen zitiert: „Wir hassen SeaWorld.“ Man will sich in Israel offenbar von anderen Einrichtungen, die Delfine halten, abheben …

Das Wohl der Tiere in Eilat und anderswo

Der Autor des Artikels – Sebastian Leber – schreibt, dass er im Dolphin Reef zum Glück von den Delfinen auserkoren wurde, mit ihnen zu spielen. Die Tiere würden zu nichts gezwungen und dürften selbst entscheiden, ob sie sich den Menschen nähern wollen oder nicht.

Das Wohl der Tiere stehe an erster Stelle, beteuert auch Maayan.

Als ob diese Prämisse nicht auch in Nürnberg oder Duisburg und vielen anderen Einrichtungen gelten würde …

75 Euro für eine halbe Stunde Delfin-Schwimmen

75 Euro kostet die Begegnung mit Delfinen in Eilat. Eine halbe Stunde dauert die Einweisung, eine halbe Stunde lang geht man ins Wasser.

„Unstrukturiertes Schwimmprogramm“ nennt der Biologe Karsten Brensing, der in der Bucht für seine Dissertation geforscht hat, dieses Event.

Susanne Wißhak

Delfin im Dolphin Reef/Israel
(Foto: Susanne Wißhak)

Falls sich kein Delfin in der Nähe der Besucher blicken lässt, darf man es am nächsten Tag erneut versuchen.

Die ersten Delfine kamen aus Russland

Fünf Tiere – Raja, Neo, Nana, Luna und noch ein weiterer Delfin, der im Artikel nicht mit Namen genannt wird – leben laut Sebastian Leber in Eilat (Stand April 2017).

Der Anfangsbestand setzte sich aus Delfinen aus dem Schwarzen Meer zusammen.

Von acht auf fünf Delfine geschrumpft

Im März 2011 schwammen – nach eigenen Angaben des Dolphin Reefs – noch acht Tiere im Eilat-Areal herum …

Raja müsste heute elf Jahre alt sein, Neo zwölf, Nana 22 und Luna 17. Der fünfte Delfin wurde im Artikel – wie bereits erwähnt – nicht genannt.

Offenbar sind in den vergangenen sechs Jahren drei Tiere gestorben oder sie wurden an andere Einrichtungen übermittelt. Zu den oben genannten Delfinen gehörten 2011 außerdem noch Shy – damals 35 Jahre alt, Dana – damals 30 Jahre alt, Yampa – damals zwölf Jahre alt – und Nikita – damals acht Jahre alt. Von diesen vier Tieren lebt offenbar nur noch eines in der Fünfer-Gruppe von 2017.

Susanne Wißhak

Delfin im Dolphin Reef/Israel
(Foto: Susanne Wißhak)

Auf der Website von Dolphin Reef selbst findet man leider keine Angaben zum Tierbestand. Auf Wikipedia sind mehr als fünf Delfine aufgeführt.

In der Datenbank Ceta Base, in der alle Neuzugänge, Geburten, Todesfälle usw. von Delfine haltenden Einrichtungen aufgeführt sind, habe ich keine Angaben zum Dolphin Reef gefunden. Zu den Delfinarien in Duisburg und Nürnberg gibt es dagegen genaue Informationen über den Tierbestand – sowohl auf Ceta Base als auch auf den Websites der beiden Zoos.

Keine Geburten?

Seit Bestehen des Dolphin Reefs (1990 wurde es laut Wikipedia eröffnet) müssten doch bei einer gemischten und „naturbelassenen“ Gruppe sehr viele Geburten stattgefunden haben. Darüber habe ich leider auch nichts gefunden.

Die Tiere sind angeblich nicht dressiert

Sebastian Leber ist der Meinung, dass die Großen Tümmler im Dolphin Reef nicht in Gefangenschaft leben. Seit ein Boot ein Loch in den Zaun gerissen hätte, könnten die Tiere ins Meer entschwinden. Das dürften sie am Nachmittag, wenn das Schwimm-Programm mit Touristen vorbei sei. Sie würden aber immer wieder freiwillig zurückkommen, versichert Maayan.

30 Prozent ihres Nahrungsbedarfs bekommen die Delfine zugefüttert, den Rest müssen sie sich selbst erjagen. So steht es zumindest in dem Artikel.

Es heißt, die Delfine würden nicht dressiert, doch der Autor des Artikels spricht auch mit der „Cheftrainerin“ Tal Fisher.

Gibt man das Wort „Tiertrainer“ in die Suchmaschine ein, so landet man bald unweigerlich bei der Erklärung: „Jemand, der dem Tier Kunststücke beibringt.“ Wozu braucht man also eine Cheftrainerin (und wahrscheinlich mehrere Trainer), wenn den Delfinen nichts beigebracht wird?

Susanne Wißhak

Begegnung …/Eilat/Israel (Foto: Susanne Wißhak)

Delfintherapie im Dophin Reef

Auch erwähnt Herr Leber nicht, dass im Dolphin Reef eine Delfintherapie angeboten wird, obwohl diese ja unter Tierrechtlern und Medizinern umstritten ist.

Die Therapie findet immer morgens statt, wenn das Dolphin Reef für „normale“ Touristen noch gesperrt ist. Bei diesem Programm dürfen die Kinder die Delfine auch berühren, was den „normalen“ Touristen verboten ist.

Begehrlichkeiten werden geweckt

In einem YouTube-Film von 2013 sieht man ein vollbesetztes Ausflugsboot ganz dicht am Zaun des Delfin-Areals vorbeifahren. Außerdem steigen etwa 20 Menschen mit Tauchausrüstung ins Wasser.

In einem Werbefilm von 2017 wird ein Taucher gezeigt, wie er einen Delfin krault. Man weiß nicht, ob es sich um einen Touristen handelt oder um einen Trainer. Die Szene weckt jedenfalls Begehrlichkeiten, selbst einen Delfin zu streicheln.

Genauso wie Delfine aus anderen Delfinarien oder auch wild lebende Delfine weisen die Delfine im Dolphin Reef übrigens „Rake Marks“ auf. Das sind Spuren von Auseinandersetzungen mit Artgenossen.

Für jeden Delfin gibt es einen Eimer Fisch

Die Fütterung der Delfine läuft nicht anders ab als in anderen Delfinarien auch. Für jeden Delfin gibt es einen Eimer mit einer entsprechenden Menge an Fisch.

Genauso wie in anderen Delfinarien auch scheinen die Großen Tümmler vom Dolphin Reef sehr an Menschen gebunden zu sein. Sie halten sich in den Filmen, die es zahlreich bei YouTube gibt, immer in der Nähe des Stegs auf, machen Spyhopping (sie schauen mit dem Kopf suchend am Steg entlang) usw.

Autor des Tagesspiegels gibt Tipps

In der Lagune in Nürnberg
(Foto: Rüdiger Hengl)

Am Schluss seines Artikels gibt Sebastian Leber noch Tipps für den Urlaub mit Delfinen.

Da macht er es sich recht einfach. Delfinarien in Europa und den USA schließt er von seinen Empfehlungen aus. Auf seiner Topliste stehen vielmehr die teuren (und daher für Familien eher unbezahlbaren) Fernziele Curacao (hier kostet – laut Tagesspiegel – eine halbe Stunde Delfin-Schwimmen 170 Euro) und Adelaide/Südaustralien (hier kostet eine dreistündige Bootsfahrt mit anschließendem Schwimmen mit wilden Delfinen offenbar 70 Euro).

Allesamt sind dies kommerzielle Unternehmen, die mit Delfinen ihr Geld verdienen – genauso wie SeaWorld.

Duisburg und Nürnberg dagegen sind öffentliche Einrichtungen, die schauen müssen, dass sie gerade mal so über die Runden kommen. Denn zoologische Anlagen sind meist Draufzahlobjekte.

Was an Duisburg oder Nürnberg so viel anders und evtl. schlechter sein soll als an Dolphin Reef, erschließt sich mir aus dem Artikel von Sebastian Leber nicht.

Allerdings sind die Tiere in Deutschland vor Begegnungen mit fremden Menschen im Wasser geschützt …
(Quelle: Tagesspiegel)

Lesetipps

* Die Delfine von Eilat/Israel
* Bewegende Momente (Delfin Lemon starb bei Auswilderungsvorbereitungen)
* Darf man mit Delfinen schwimmen?
* Delfinarien

10 Kommentare

  1. Das Dolphin Reef ist nach meiner Meinung voll in die Falle der Aktivisten gelaufen. Beim Versuch „alles richtig“ zu machen, werden grundlegende Erkenntnisse der der letzten Jahre außer Acht gelassen oder bewusst ignoriert. – Mit der unangenehmen Folge, dass die dortigen Delfine wohl so einige erleiden müssen, was ihnen in anderen, auch weniger „naturnahen“ Delfinarien erspart bleibt.

    Auch die Auswilderung von an Menschen gewohnten Delfinen (und zudem noch in ein Habitat, aus dem sie gar nicht stammen!) ist gelinde gesagt ein Unding. Auch wenn die Taxonomie bei Großen Tümmlern immer noch reichlich diffus ist, sollte ein Biologe durchaus wissen, dass sich die Populationen in Mittelmeer, Rotem Meer und Schwarzem Meer ganz erheblich voneinander unterschieden und möglicherweise sogar als eigene Arten angesehen werden müssten. Hier durch menschlichen Eingriff für eine Vermischung zu sorgen, ist schon aus biologischer Sicht nicht akzeptabel – für die Delfine ist es ein absolutes Unding.
    Gerade Delfine sind für eine recht ausgeprägte Xenophobie gegenüber populationsfremden Artgenossen durchaus bekannt, was eine Eingliederung der ausgewilderten Tiere in die angestammte Population annähernd unmöglich machen dürfte.
    Statt „Auswilderung“ könnte man also auch von „Entsorgung“ reden, wenn es anscheindend nur darum geht, Individuen loszuwerden, die nicht in die Gruppe passen.

    Nach EAZA und EAAM-Standards löst man sowas übrigens dadurch, dass man eine passende Gruppe in menschlicher Obhut sucht, die sowohl sozial, als auch genetisch zu den Tieren passt.

    Ein Vorbild für andere Einrichtungen kann ich im Dolphin Reef leider nicht erkennen.

    geschrieben von Norbert
  2. Ich hab einen interessanten Aertikel zum Thema „Delfinarien versus Meeresbuchten“ entdeckt:
    http://www.huffingtonpost.de/philipp-j-kroia/bucht-delfin-delfinarium_b_8580706.html
    Fazit des Autors: die Wasserqualität in (guten) Delfinarien ist heutzutage bessser als im Meer.
    ETwas provokativ ausgedrückt: die Meere sind heutzutage so verschmutzt, dass man darin eigentlich gar keine Delfine mehr halten dürfte und die Delfine sofort in Delfinarien unterbringen müsste, in denen die Anforderunge viel strenger sind (!)

    Zur Frage „Gute und schlechte Delfinarien“: gibt es eigentlich so etwas wie einen Qualitätscheck für Delfinarien? Das wäre doch mal eine sinnvolle Aktion von Tierschutzverbänden: einen Katalog von objektiven Kriterien zusammenstellen und dann Delfinarien weltweit danach testen und bewerten. Dann wie die Stiftung Warentest oder beim ADAC ein Ranking aufstellen, vielleicht sogar in regelmäßigen Abständen mit einem Preis für die bestgeführten Anlagen.

    geschrieben von Oliver
  3. Vielen Dank Britta und Dani für eure Kommentare und Ergänzungen. Ich möchte mit meinem Artikel das Dolphin Reef in keinster Weise herabstufen, aber ich möchte ihm den „Premiumstatus“ nehmen, der ihm vom Autor des Tagesspiegel-Beitrags verliehen wurde.
    Zu Lemon und den anderen Delfinen, die von Israel ins Schwarze Meer gebracht werden sollten, habe ich einen eigenen Beitrag geschrieben. Ihr findet ihn unter „Bewegende Momente“ (http://www.meeresakrobaten.de/2008/04/bewegende-momente/)

    geschrieben von Susanne
    1. Ich habe mir den anderen Artikel durchgelesen und mir dann auch auf Youtube die Doku „Die Reise der Delfine“ angeschaut. Das hat mich sehr traurig gemacht; ich hatte über weite Strecken des Films nicht das Gefühl, dass da ein tieferes Vertrauensverhältnis zu den Tieren aufgebaut wurde; die Tümmler waren fast die ganze Zeit über total verängstigt und wurden oft mit Gewalt auf die Trage gehievt, anstatt dass man die Tiere langsam mit der neuen Situation vertraut gemacht hätte. Ich weiß nicht – auf mich wirkte das alles andere als professionell und die Betreuer wirkten auf mich oft sehr rat- und hilflos.

      Eine Frage hab ich noch an Dich, Susanne: in Deinem damaligen Artikel schreibst Du „Ich war als Zuschauerin sehr betroffen darüber, dass Lemon offenbar bewusst entschieden hat, nicht mehr weiterleben zu wollen“ – ich dachte immer, dass Delfine sich eben gerade NICHT bewusst zum Selbstmord entscheiden können. Ich hatte im FIlm eher den Eindruck, dass er aus Kummer gestorben ist, was ja auch die Ursache dafür war, dass er nicht mehr fressen wollte; auch der Streß beim ständigen Transport aus dem Wasser dürfte dazu beigetragen haben.

      Übel fand ich auch, dass die Tiere tätowiert wurden, das sah ziemlich böse aus und war meiner Meinung nach auch total unnötig. Haben die Leute dort noch nie was von einer Identifikation anhand der individuellen Gestalt der Rückenflosse gehört?

      geschrieben von Oliver
      1. Vielen Dank für deine Meinung, Oliver!

        Die Auswilderungsaktion war offenbar „Neuland“ für die Betreiber vom Dolphin Reef.

        Dass die Delfine nicht mit Samthandschuhen angefasst wurden, mache ich dem Team nicht zum Vorwurf. Auch untereinander gehen Delfine mitunter recht „ruppig“ miteinander um. Ich hatte, im Gegensatz zu dir, sehr wohl den Eindruck, dass die Betreuer eine innige Beziehung zu den Delfinen hatten.

        Mit dem Ziel vor Augen, das Beste für die Tiere zu wollen, müssen manchmal auch etwas drastischere Maßnahmen ergriffen werden. Das kennt man ja vom eigenen Haustier, das sich mit allen Krallen und Zähnen gegen den Tierarzt wehrt, obwohl dieser dem kranken Hund oder der verletzten Katze helfen möchte.

        Selbstmord bei Tieren ist tatsächlich etwas äußerst Ungewöhnliches. Ich glaube auch nicht, dass der Delfin von einer Sekunde auf die andere einfach nicht mehr atmet, um sein Leben zu beenden … Das habe ich in „Bewegende Momente“ auch gar nicht behauptet.

        Wenn ein Tier in Schwermut verfällt, wie Lemons Zustand im Film beschrieben wird, dann wird es nach und nach sämtliche „Lustmomente“ (Kontakt zu anderen Tieren, Fressen, Trinken usw.) einstellen. Sein Zustand wird lebensbedrohlich und kann schließlich zum Tod führen. Und das ist mit Lemon leider in Eilat passiert.

        Lemon wurde ja offenbar von den beiden anderen Artgenossen gemieden. Das ist für ein stark auf soziale Kontakte angewiesenes Tier sehr belastend.

        Was ich in meinem 2012 veröffentlichtem Beitrag http://www.meeresakrobaten.de/2012/02/selbstmord-bei-delfinen-ein-mythos/
        (auf den du wahrscheinlich anspielst) meinte, ist Folgendes: Ich gehe nicht davon aus, dass Delfine bewusst das Atmen einstellen, um ihrem Leben ein Ende zu bereiten.

        Zitat aus meinem damaligen Beitrag: „Dass schlecht gehaltene Delfine die Nahrung verweigern und krank werden wie andere Tiere, die ihr Dasein in einer elendigen Umgebung fristen müssen, ist nicht zu bestreiten. Dass sie schließlich an der Krankheit (die auch psychischer Art sein kann) sterben, kann ich mir auch vorstellen. Aber das bewusste Einstellen der Atmung gehört wohl nicht zur Reaktion auf schlechte Haltungsbedingungen.“

        geschrieben von Susanne
  4. Zunächst stellt sich mir zum Schutz der Tiere die Frage, wie sehr dort auf Hygiene geachtet wird, wenn so viele fremde Leute Kontakt mit den Delfinen haben. Allgemein sehe ich ein Schwimmen von fremden Personen mit Tümmlern kritisch, da in der Natur Tümmler gelegentlich auch schon Menschen getötet haben.

    geschrieben von Stefan Hintsche
    1. Auch dies ist ein wichtiger Aspekt, Stefan. Vielen Dank dafür!

      geschrieben von Susanne
  5. Der übrige delfin ist Dana oder nikita. Die anderen sind schon länger nicht mehr da. Geburten gab es regelmässig als der zuchtbulle Cindy noch lebte. Das Weibchen shy hatte 1995 nana, 2003 nikita und 2006 raja und Dana hatte 2000 Luna und 2005 neo. Ich glaube es gab früher mehr Infos über die Delfine auf deren Website. Das mit dem Loch im Zaun und dass die Delfine frei schwimmen dürften macht mich stuzig. Meine letzte Info war dass die Regierung zum Schutz der wilden Delfine vor Ansteckung dem Dolphin Reef seit 2006 verboten hat seine Delfine frei schwimmen zu lassen. 2008 wurden zudem im schwarzen Meer 4 Delfine ausgewildert. Davon trat Lemon in einem Hungerstreik und starb noch bei den transportvorbereitungen, Shanti suchte wieder Kontakt zu Menschen ein namenloser wurde nie wieder gesehen und das tragende Weibchen pashosh Schloss sich einer gruppe wilder Tümmler an aber ein Kalb von ihr wurde nie gesichtet.

    geschrieben von Britta
    1. Ich finde es ist sehr wichtig hier mal anzumerken, ab wann die Tiere im Dolphin Reef mehr krank wurden und starben: Seitdem auch der dominante Bulle gestorben war. Danach brach die Gruppe auseinander.

      Das sollte eine Mahnung an all die Politiker sein die denken, man würde mit einem Zuchtstopp irgendwas verbessern.

      geschrieben von Benjamin
  6. Primär geht es in dem Artikel ja um Einrichtungen, wo man mit Delphinen schwimmen kann. Da fallen die europäsichen Einrichtunge ja komplett raus, denn das gibt es, soweit ich informiert bin, in keiner. Insofern finde ich den Artikel schon in Ordnung.

    Sachlich nicht in Ornung daher der Verweis auf europäische und vor allem die Deutsche zoologischen (!) Einrichtungen, in denen vom Grunde auf ander Haltungs- und Präsentationskonzepte vorliegen, als im Artikel beschrieben
    Nichts gegen die Erwähnung, dass die umstritten sind, das entspricht ja den Tatsachen. Allerdings sind wir hier wieder bei der Fragwürdigkeit, die sattsam bekannten Streiter als „Tierschützer“ zu bezeichnen. Dadurch greift der Boykott-Aufruf einfach zu kurz, das wäre Thema für einen ganz eigenen Artikel.
    Mal davon abgesehen, dass ich es generell für fragwürdig halte, wenn in einem journalistischen Artikel empfielt, irgenwo wegzublieben – angesagt wäre, wer die Möglichkeit hat – hingehen und sich selbst ein Bild machen.

    geschrieben von Dani

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