Whale-Watching

Du kannst überall auf der Welt Walen und Delfinen begegnen. Ich selbst war schon an vielen Orten, von denen aus ich zu meinen Lieblingstieren hinaus aufs Meer gefahren bin.

Wenn du eine blaue Pinnadel mit schwarzem Punkt anklickst, öffnet sich ein Fenster und du erfährst, welche Meeressäuger du in dieser Region antriffst. Hier gelangst du außerdem zu einem ausführlichen Bericht, in dem du alle Infos über Whale-Watching-Möglichkeiten erhältst.

Türkisfarben (ohne Punkt) sind die Orte gemarkert, an denen du ebenfalls Whale-Watching-Touren buchen kannst. Leider liegen mir über diese Angebote keine Bewertungen vor. Aber du erhältst beim Anklicken der Nadel die Adresse des jeweiligen Whale-Watching-Anbieters. Die Karte wird ständig aktualisiert. Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuschauen.

WW-Anbieter-Tipps findest du hier!

Auf den folgenden Seiten findest du noch viel Interessantes zum Thema Whale-Watching:
* Natur pur – Wale live in Deutschland
* Wal-Beobachtung in Europa (Italien, Teneriffa, La Gomera, Madeira, Azoren, Irland)
* Wal-Beobachtung weltweit (Vancouver Island, Sansibar, Mexiko, Neuengland, Key West, Patagonien, Rotes Meer)

Delfine nicht stören!

Egal für welches Whale-Watching-Land man sich entscheidet, wichtig ist immer, sich den Anbieter der Touren genau anzusehen und ihn bei Bedarf auch darauf anzusprechen, falls während der Exkursion die Delfine und Wale gestört werden. Siehe dazu auch
* Delfine werden vertrieben
* Delfin-Touren entarten zu Zirkusnummern
* Mit Delfinen verantwortungsvoll umgehen
* Ausflugsboote stressen Delfine
* „Tierliebe“ tötet Delfin
* Delfine im Roten Meer werden belästigt.

Auf dem Meer die Seele baumeln lassen ... (Foto: Oceano)

Auf dem Meer die Seele baumeln lassen …
(Foto: Oceano)

Meine Empfehlung: Größere (langsamere) Boote den kleinen Hochgeschwindigkeits-Zodiacs vorziehen. Letztere sind darauf ausgelegt, dass sie mehrmals am Tag, möglichst schnell Delfingruppen oder Wale aufsuchen, wodurch die Tiere kaum noch zur Ruhe kommen. Außerdem sind die wendigen Schlauchboote für Schwangere sowie Menschen mit Hals- und Rückenproblemen nicht geeignet. Daran erkennt man schon, dass es hier wesentlich rauer zugeht als auf großen Booten – wie zum Beispiel Katamaranen.

Vorbildlich sind auch Betreiber, die ihr Boot mit einem Propellerschutz versehen haben. Vor Antritt der Tour einfach mal nachfragen …

Delfinen und Walen mit Respekt begegnen

Susanne Braack von OCEANO hat sich dem sanften Whale-Watching verschrieben.

Hier einige ihrer Empfehlungen:
* Kurs halten – berechenbar sein.
* Die Tiere kommen lassen. Sie gehen in Kontakt, wenn sie Lust darauf haben und nicht anderweitig beschäftigt sind.
* Besonders vorsichtig und achtsam fahren, wenn Kälber und Jungtiere dabei sind.
* Je nach Situation den Motor des Boots abstellen. Herrlich die Stille auf dem Meer und das kraftvolle Atemgeräusch der Lungenatmer! Leider schaukelt es dann oft auch mehr – sodass es nicht immer möglich ist, an einer Stelle zu bleiben.
* Nach einer schönen Begegnung auch wieder loslassen können und weiterfahren. Wenn wir merken, dass wir unerwünscht sind: Weiterfahren!
(So etwas wie Mutter und Kalb nicht zu trennen etc. erwähne ich gar nicht erst, da es für mich so klar und naheliegend ist und mir bei der Vorstellung die Nackenhaare zu Berge stehen …)
* Ein ganz wichtiger Faktor: Wie viele Boote sind in der Nähe und sprechen sich diese über Funk ab?

Spiel-Spaß

Kennst du schon das virtuelle Whale-Watching-Spiel der MEERESAKROBATEN? Dort kannst du dich mit Splish und Splash auf eine WW-Tour begeben und einiges erleben ;o))