TV-Tipps
Die Bucht
In den 1960er Jahren war Ric O’Barry Delfin-Trainer für die US-Serie „Flipper“. Inzwischen kämpft der 70-Jährige seit Jahrzehnten für die Rechte und die Freiheit von Delfinen. Gemeinsam mit Filmproduzent Louie Psihoyos und einem Team von Spezialisten begibt er sich im Film “Die Bucht” auf eine Undercover-Mission im japanischen Fischerort Taiji, um ein gut gehütetes Geheimnis öffentlich zu machen: Jahr für Jahr werden dort tausende Delfine in eine abgelegene Bucht getrieben und dann an Delfinarien verkauft oder grausam getötet. ” ,Die Bucht’ ist nicht nur ein Film über Taji und das Töten von Delfinen. Er handelt auch von den Problemen der Gefangenschaft, von Quecksilbervergiftung und es geht darum, den Ozean zu retten”, so der Tierschutzaktivist. Der Film wurde im März 2010 mit einem Oscar in der Kategorie “Bester Dokumentarfilm” ausgezeichnet. Was sich seit dem Erscheinen des Öko-Thrillers in Taiji und in Sachen Delfinfang generell getan hat, verrät Ric O’Barry außerdem in einem exklusiven, aktuell geführten Interview, das um 20:10 Uhr (Teil 1) und 21:50 Uhr (Teil 2) ausgestrahlt wird.
(Quelle: VOX)
Lesetipp: “Ich war in THE COVE”
Papageien, Palmen & Co.
Willkommen im Loro Park auf Teneriffa! Unter Palmen und südlicher Sonne tummeln sich hier mehr als 350 verschiedene Papageienarten, Delfine, eine Gorilla-Junggesellen-Gruppe, Pinguine, die auf einem “Planeten” mit eigenem Klima leben und viele andere farbenprächtige Tiere.
Ab dem 7. September ist das Erste in seiner 40-teiligen Zoo-Doku “Papageien, Palmen & Co.” zu Gast bei den exotischen Tieren des Loro Parks. Insgesamt ein halbes Jahr lang schaute das Film-Team der ARD den Tierärzten, Trainern, Pflegern und anderen Mitarbeitern im Zoo-Alltag über die Schulter und erlebte in dieser Zeit viele spannende und bewegende Geschichten.
Immer Montag bis Freitag um 16:10 Uhr.
(Quelle: DasErste.de)
Felix und die wilden Tiere -
Die letzten Delfine des Mittelmeers
Noch vor 70 Jahren tummelten sich viele Delfine verschiedener Arten in der Adria. Inzwischen gibt es nur noch eine Art, die Großen Tümmler. Es sind gerade mal 220 Tiere, von denen die meisten in den sauberen Gewässern um die Kornaten-Inseln vor der Küste Kroatiens leben.
Felix Heidinger berichtet über die letzten Adria-Tümmler und über die Arbeit von Martina und Tomislav Gomercic, einem jungen Forscher-Ehepaar, das häufig mit dem Schlauchboot zu den Tieren unterwegs ist. Die beiden gehören einem Team zur Rettung der Adria-Delfine an und bemühen sich mit ihren Forschungsergebnissen darum, bei der Regierung Kroatiens gesetzliche Schutzbestimmungen für die Tiere durchzubringen. Für Fischzucht und Fischfang gesperrte Gebiete sollen den Lebensraum der Tiere sicherer machen, damit sie sich wieder ausreichend vermehren können.
Obwohl die Tümmler regelmäßig Junge zur Welt bringen, ist ihr Bestand gefährdet, weil sie sich häufig in den Fischnetzen verfangen und jämmerlich ertrinken. Für das Forscherpaar Martina und Tomislav ist die Rettung der Adria-Delfine ein Wettlauf mit der Zeit.
(Quelle: tv-movie.de)
Traumziel Karibik -
Drogenjäger und Delfine
Wer von Amsterdam Richtung Karibik fliegt, der hofft auf Salsa, Palmen und lange Strände. All das kann er finden: das süße Leben auf Antigua, unberührte Sandstrände auf St. Martin und eine traumhafte Unterwasserwelt vor Saba. Doch die Karibik, das ist viel mehr als altbekannte Klischees. Das ist auch ein Stück Europa. Zwischen Nord- und Südamerika hat sich, was viele nicht wissen, europäische Kultur und Sprache erhalten. Auf den Inseln der Kleinen Antillen haben Kolonialherren aus verschiedenen Staaten Europas ihre Spuren hinterlassen. Viele dieser Inseln sind bis heute europäisch geprägt. Britisch, französisch, holländisch. Guadeloupe, Martinique, St. Bartholomey und St. Martin sind als französische Übersee-Departements sogar Bestandteile der EU. 8000 Kilometer entfernt von Paris kommt der Reisende nach Frankreich. Dort gilt europäisches Recht, bezahlt wird mit dem Euro. Ein Stück Europa in der Karibik. Wie stark ist der Einfluss von Briten, Franzosen und Holländern heute noch? Welche Spuren haben die einstigen Kolonialherren aus den Niederlanden, Großbritannien und Frankreich dort hinterlassen? Wie leben die Menschen heute dort? Welche Sorgen plagen sie? Diesen Fragen geht ZDF-Autor Dietmar Schumann auf mehreren Inseln der Kleinen Antillen nach.
(Quelle: tv-movie.de)
KINO-TIPPS
Unsere Ozeane
Vier Jahre lang drehten die Regisseure Jaques Perrin und Jaques Cluzaud an ihrem neuen Film. Das Ergebnis der Mühen: nie zuvor gesehene Unterwasseraufnahmen von zeitloser Ästhetik.
“Unsere Ozeane” beeindruckt mit fantastischen Bildern einer fremden Welt tief unter der Wasseroberfläche. Gleichzeitig wirkt der Film beruhigend und regt zum Nachdenken an. Trotzdem hat der Zuschauer am Ende das Gefühl, dass es noch Orte gibt, wo die Welt noch in Ordnung ist und der blaue Schimmer im Meerwasser wenigstens seine Bewohner glücklich macht.
(Quelle und Trailer: GEO.de)
Jagdzeit – Den Walfängern auf der Spur
“Jagdzeit – Den Walfängern auf der Spur” ist ein Film über Greenpeace-Aktivisten, die in der Antarktis Wale schützen. Ein Kamerateam begleitete die Aktivisten auf ihrer Schiffsreise und bei der Konfrontation mit japanischen Walfängern. Der Film kommt ohne grausame, blutige Bilder aus und zeigt, wie die Mannschaft mit den Herausforderungen des Eismeeres, Heimweh und Versagensängsten kämpft.
The Cove – Die Bucht
Ich habe mir den Film am 24. Oktober 2009 in Augsburg angesehen. Was ich gesehen, erfahren und gefühlt habe, erfährst du unter Meeresakrobaten-Aktuell.
The Last Giants – Wenn das Meer stirbt
Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der Schweizerin Katharina Heyer, die vor über einem Jahrzehnt entdeckte, dass in der Straße von Gibraltar Delfine und Wale leben, welche weitgehend unerforscht waren. Um dieses Biotop zu schützen, krempelte die Modedesignerin ihr Leben um und zog nach Tarifa, um die Stiftung firmm zu gründen (foundation for information and research on marine mammals).
Doch die Meerenge ist auch ein Nadelöhr des globalen Warenflusses mit einer weltweit einmaligen Dichte an Schiffsverkehr. Wo sich die modernen Transportrouten der Handelsfrachter und die uralten Wanderwege der Meeressäuger treffen, kommt es zum Showdown zwischen Mensch und Tier. Die Wale werden immer wieder gerammt, geraten in die Schrauben, werden durch Abwässer vergiftet oder stranden desorientiert durch den Unterwasserlärm.
Katharina Heyers Kampf gleicht dem von David gegen Goliath. Doch gegen alle Widerstände verfolgt sie das große Ziel, den Tieren zu helfen. “The Last Giants” dokumentiert in faszinierenden Bildern ihr unermüdliches Engagement für die letzten Giganten der Meere.
(Mehr zum Film unter: Progress Film)
Wild Ocean
In atemberaubenden Bildern präsentiert der 3D-Dokumentarfilm WILD OCEAN 3D die spektakuläre Unterwassertierwelt im Indischen Ozean vor der Küste Südafrikas. Der Film zeigt den epischen Kampf ums Überleben an einem Ort, wo Wale, Haie, Delfine, Seehunde, Meeresvögel und Milliarden von Fische aufeinander stoßen und einem der gefräßigsten Raubtiere begegnen, dem Menschen. WILD OCEAN 3D zeigt den ökonomischen und kulturellen Einfluss der Ozeane und begleitet lokale Projekte, die zum Ziel haben, die Ressourcen der Meere zu beschützen.
(Quelle: Fantasie-Film)
SPEZIAL-TIPP der Meeresakrobaten (am 17. Mai 2008 in Nürnberg angesehen):
Delfine & Wale 3D – Nomaden der Meere
Diese von Jean-Michel Cousteau präsentierte Dokumentation entführt Sie zu den überwältigenden Korallenriffen der Bahamas, in die warmen Gewässer des Königreichs Tonga und zeigt Ihnen aus nächster Nähe die letzten überlebenden Nomaden der Meere. Der Film wird ab 13. März 2008 in den Cinemagnum 3D-Kinos, IMAX-Kinos und in weiteren digitalen 3D-Kinos bundesweit zu sehen sein. Dank der überwältigenden IMAX(R) Kinotechnik und der erstmalig im 3D-Format eingefangenen Bilder zeigt der Film den Zuschauern das Leben und den Lebensraum der Tiere wie noch nie zuvor. Kommen Sie Delfinen und Belugawalen zum Berühren nah. Werden Sie Zeuge von der Liebe einer Mutter zu ihrem Jungen, und erleben – und hören – Sie männliche Buckelwale aus nächster Nähe. DELFINE UND WALE 3D: NOMADEN DER MEERE präsentiert ausschließlich Aufnahmen von Walen und Delfinen in der Wildnis. Sie erleben die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung und können sie dabei beobachten, wie sie mit Hilfe eines komplexen Lautsystems miteinander kommunizieren, gemeinsam spielen, sich auf Nahrungs- und Paarungssuche begeben, durchs Meer wandern und sich dem täglichen Überlebenskampf stellen.
Der Dokumentarfilm setzt sich leidenschaftlich für den Schutz dieser Tiere ein und gibt dem Zuschauer, erstmals in 3D, die Möglichkeit einer nahen Begegnung mit kleinen und großen Walen, zum Beispiel dem Buckelwal, den Orcas und den Delfinen. Es nahm gut drei Jahre in Anspruch, um die Aufnahmen für “DELFINE UND WALE 3D: Nomaden der Meere” einzufangen. Die Dreharbeiten, die im Juni 2004 begannen, erforderten nicht weniger als 12 Expeditionen und 600 Stunden unter Wasser. Die Filmarbeiten erfolgten an einigen der entlegensten Orte der Erde, einschließlich von Gebieten abseits der Pazifik-Atolle Moorea und Rurutu, der Insel Vava’u im Königreich Tonga, der Azoreninsel Pico, der argentinischen Insel Valdez, der australischen Sapphire-Küste, der Bay of Islands in Neuseeland sowie der kanadischen Hudson Bay.
(Quelle: Schulze & Heyn FILM PR)












