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10 Whale-Watching-Tipps


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Im 10. Jubiläumsjahr der MEERESAKROBATEN werden Monat für Monat die zehn besten, größten, originellsten, ungewöhnlichsten Bücher, Geschichten, Bilder, Informationen usw. vorgestellt, die ich zwischen 2001 und 2011 zusammengetragen habe.

Whale-Watching-Angebote auf Teneriffa (Foto: Susanne Gugeler)

Im Januar habe ich meine 10 Lieblingsbücher aus dem Regal geholt und im Februar habe ich alle Delfin-Freunde aufgefordert, bei einem 10-Fakten-Quiz ihr Wissen über ihre Lieblingstiere zu testen. Die 10 Anregungen im März für das bevorstehende Osterfest waren nicht alle ganz ernst zu nehmen ;o))

Sehr viel ernster war das Thema im April. Dort habe ich die 10 größten Bedrohungen für Delfine aufgelistet.

Im Mai habe ich meine 10 liebsten Zitate aus der MEERESAKROBATEN-Willkommensseite gefischt. Und nun – kurz bevor du in den Urlaub (zu den Walen und Delfinen) aufbrichst, gibt es 10 Vorbereitungstipps für Whale-Watching-Touren, die du unbedingt beherzigen solltest.

1. Hast du dich vorab informiert (z.B. im Internet oder im Ticket-Büro), ob das Whale-Watching-Unternehmen bestimmte Richtlinien befolgt, die gewährleisten, dass die Tiere in ihrem Lebensraum nicht gestört werden?

2. Informiere dich beim Buchen der Tour, ob es an Bord des Schiffes Informationsmaterial über Wale und Delfine gibt und/oder ob ein Biologe an Bord ist, der die Sichtungen kommentiert. Falls beides nicht der Fall sein sollte, betone im Ticket-Büro, wie wichtig es ist, diesen Service in Zukunft anzubieten – zum Wohle der Tiere und zum Wohle der Gäste an Bord.

3. Falls du nicht weißt, ob du seetauglich bist, treffe Vorsorge in Form von:
– Reise-Kaugummis gegen übelkeit (rezeptfrei erhältlich in Apotheken)
– Handgelenksbändchen zur Unterstützung der Gleichgewichtsfunktion
– Kekse, um deinen rumorenden Magen zu beschäftigen
– homöopathische Mittel (ich habe gute Erfahrungen gemacht mit Nux Vomica, D6)

Foto-Safari auf dem Meer (Foto: Rüdiger Hengl)

4. Ausrüstung im Sommer:
– Sonnenbrille (wenn sie gerade nicht gebraucht wird, möglichst an einem Band um den Hals tragen, damit sie nicht ins Meer fällt)
– Kopfschutz (möglichst kein Käppi, denn das kann vom Wind weggefegt werden)
– festes Schuhwerk (an Deck kann es klitschig werden, wenn Meerwasser über die Reling kommt)
– Sonnenschutzmittel
– Wasser und Snacks, falls man dergleichen nicht an Bord erwerben kann
– Tüte für Fotoapparat, damit er vor Spritzwasser geschützt ist

5. Ausrüstung im Herbst/Winter:
– Handschuhe
– Regenjacke
– Kopfbedeckung (siehe oben)
– festes Schuhwerk (siehe oben)
– Kleidungsstücke, die man leicht drüber- bzw. ausziehen kann

6. Fernglas: Es gibt schon ganz kleine Ferngläser mit einer brauchbaren Vergrößerung. Ich selbst sehe ohne Fernglas mehr bzw. eher, wenn Delfine auftauchen. Ich „scanne“ mit meinen Augen einfach das Meer ab und entdecke auf diese Weise z.B. eine Unregelmäßigkeit, die auf auftauchende Wale oder Delfine schließen lässt.

Informationen aus der Mappe (Foto: Susanne Gugeler)

7. Fotoapparat: Auch mit einer preisgünstigen Digi-Kamera kann man gute Fotos oder sogar Mini-Filme machen. Bei schlechtem Wetter eignet sich eine Unterwasserkamera. An Spritzschutz denken (siehe Punkt 4).

8. Ein Diktiergerät kann gute Dienste leisten. Im Trubel oder bei höherem Seegang hat man manchmal keinen festen Halt und kann nur unter schwierigen Umständen Notizen machen. Wenn man seine Sichtungen einschließlich Wetterbedingungen, Standort usw. aufspricht, hat man später einen kompletten Ablauf von der Tour.

9. Bestimmungsbuch oder -tafel: Manche Whale-Watching-Unternehmen geben Bestimmungstafeln an die Gäste aus. Dort sind alle Wale/Delfine abgebildet, die in der entsprechenden Region vorkommen. Ein gutes und handliches Bestimmungsbuch ist: „Wale beobachten“ von Fabian Ritter.

10. Im Vorfeld kannst du deinen Blick für wichtige Merkmale bei Delfinen schulen. Siehe dazu: „Steckbrief„.

Mehr zum Thema Whale-Watching findest du hier.

Ein Kommentar

  1. Zu den Mitteln gegen übelkeit möche ich noch ergänzend auf die Ingwerkapseln ZINTONA verweisen. Die sind pflanzlich, super verträglich und frei in der Apotheke zu bekommen. Die Reisekaumgummis machen leider extrem müde, die Wale veschlafen möchte ja auch niemand. Ein Benutzung des Fernglases ist auf einem Boot sehr riskant. Selbst "seetauglichen" wird dabei nämlich schon mal schlecht. Man sollte auch vermeiden, ständig durch den Sucher einer Kamera zu gucken. Zum einen wird das Erlebte dadurch in Nachhinein unrealer (ähnlich als hätte man einen Film gesehen), zum anderen droht ebenfalls leicht Seekrankheit. Wenn möglich, NICHT unter Deck gehen und beim unvermeidbaren Spucken bitte nicht gegen den Wind. – mir fällt bestimmt noch mehr ein, später vielleicht.

    geschrieben von Doris Thomas

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