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Günther Behrmann und der Pottwal von Cuxhaven


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Ein Bild-Bericht anlässlich der Eröffnung des neuen Eingangsbereichs im Natureum/Niederelbe
21. September 2014

Günther Behrmann ist ein international anerkannter Wal-Experte und Tier-Präparator. Außerdem ist er ein guter Freund und Berater der MEERESAKROBATEN.

Dieser Pottwal strandete 1997 in Cuxhaven (Foto: Günther Behrmann)

Dieser Pottwal strandete 1997 in Cuxhaven

Günther halten weder große Entfernungen noch sein hohes Alter davon ab, auch heute noch tatkräftig beim Präparieren eines Wal-Skelettes mitzuhelfen. Beispiele dafür gibt es bei den MEERESAKROBATEN viele (einfach Günther Behrmann in die Suchleiste oben rechts eingeben).

Sogar auf den Malediven hat Günther ein Wal-Skelett „zusammengepuzzelt“.

Weltweit mehr als 200 Wale präpariert

Günther hat in den vergangenen Jahrzehnten weltweit mehr als 200 Wale präpariert.

Das erste von ihm bearbeitete Tier war ein Großer Tümmler, darauf folgten viele andere Wal- und Delfin-Arten.

Günther war außerdem Leiter des Nordseemuseums in Bremerhaven und betreute anschließend bis zu seiner Pensionierung die wissenschaftliche Sammlung im Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven. Er schrieb eine Vielzahl wissenschaftlicher Arbeiten.

Zäh wie ein Wal

Günther scheint genauso zäh zu sein, wie die großen Wale, die zum Teil ein beträchtliches Alter erreichen können. Günthers jüngstes Werk ist das Pottwal-Skelett, das seit vorgestern im Natureum/Niederelbe zu besichtigen ist.

Der 650 kg schwere Schädel wird geborgen (Foto: Natureum)

Der 605 kg schwere Schädel wird geborgen
(Foto: Natureum)

Günther Behrmann puzzelt die Skelett-Teile zusammen (Foto: Natureum)

Günther Behrmann puzzelt die Skelett-Teile zusammen
(Foto: Natureum)

Das größte Raubtier der Erde musste zunächst vor Ort von seinem Fleisch, Binde- und Muskelgewebe befreit werden, dann wurde das Skelett lange eingelagert, bevor es zur Besichtigung für die Öffentlichkeit tauglich war.

Günther Behrmann im Brustkorb des Pottwals (Foto: Natureum)

Günther Behrmann im Brustkorb des Pottwals
(Foto: Natureum)

Das Pottwal-Skelett wird aufgehängt. (Foto: Natureum)

Das Pottwal-Skelett wird aufgehängt.
(Foto: Natureum)

Es hat viele Monate gebraucht und es ist eimerweise Schweiß geflossen, bis das 13 Meter lange Skelett des 1997 in Cuxhaven gestrandeten Pottwals nun seinen endgültigen Platz im Eingangsbereich des Natureums/Niederelbe gefunden hat.

Man kann das Pottwal-Skelett sowie andere Wal-Skelette im Natureum (Neuenhof 8, 21730 Balje) bis 3. November dienstags bis sonntags zwischen 10 und 18 Uhr ansehen, ab 4. November bis 23. März sonntags von 10 bis 17 Uhr (im Dezember hat das Natureum geschlossen).

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