Berichte, Biologen-Blog

Die Himmelsakrobaten


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Intaktheit der Natur

Das Leben der Vögel ist ein guter Gradmesser für die Intaktheit der Natur, bzw. das Fehlen derselbigen ist kein gutes Zeichen. Der Rückgang der Insekten ist auch für viele Vögel eine große Gefahr.

Robin refuel – Rotkehlchen tankt nach from Ben's Birdwatching on Vimeo.

Bei sich selbst anfangen

Monokulturen in der Landwirtschaft und Versiegelung von Naturflächen sowie Abholzung von Bäumen werden ja mittlerweile auch durch vernünftige Menschen als die Bedrohung wahrgenommen, die sie sind, jedoch wird trotzdem weitergemacht. Vor allem stört mich persönlich die oft verbissene Haltung gegenüber ganzen Berufsgruppen, die als Sündenböcke herhalten müssen, während man selbst nichts tut. Da wird gnadenlos jeder kleine Hauch von Grün aus den „Gärten“ verbannt, aber auf Landwirte wird geschimpft, wenn sie nicht sofort aus jedem Acker eine Blühwiese machen.

Mit dieser Einstellung werden wir als Menschen weder dem Klimawandel noch dem Artensterben effektiv begegnen können. Ein Umdenken ist nötig, wie jeder Einzelne etwas beitragen kann, ohne dabei mit dem Finger auf andere zu zeigen. Das soll nun mein kleiner Exkurs zur gesellschaftlichen Entwicklung gewesen sein.

3 Kommentare

  1. Vielen Dank für diesen sehr ausführlichen Artikel über die gefiederten Freunde im Garten.
    Mein „Favorit“ sind neben den Spatzen (als Ulmer obligatorisch) in erster Linie Amseln. Ich mag es, wenn sie abends ihre wunderschönen Lieder singen. Das macht mich total entspannt und glücklich und ich kann mich dabei zugleich gut konzentrieren. Interessnt finde ich ja die Tatsache, dass Amseln noch vor rund 200 Jahren (fast) reine Waldbewohner waren und erst seidem immer mehr als „Kulturfolger“ in die Städte gekommen sind.
    Ich habe zu Hause auf dem Balkon einen kleinen „Teich“ (Plastkwanne mit Wasser), die von den Amseln sehr gerne als Badegelegenheit und auch zum Trinken angenommen wird. Eine Amsel habe ich immer wiedererkannt, denn sie hatte als Besonderheit am Flügel eine weiße Feder.

    geschrieben von Oliver
    1. Vielen Dank für deinen Kommentar, Oliver! Eine Amsel mit weißer Feder war auch mit bei der Zählung dabei, als ich bei „Wintervögel am Futterhaus“ mitgemacht hatte.

      geschrieben von Susanne
    2. Hallo Oliver und danke für deinen netten Kommentar!

      Interessant finde ich auch die Anpassung verschiedener Vogelarten als Kulturfolger.
      Bei Tauben und Spatzen ist das ja genauso.
      Die Spatzen sind bei uns nur selten zu sehen, aber gegenüber unserem Gelände gibt es eine lange Heckenreihe, wo die Spatzen immer brüten im Sommer. Da ist dann viel los, aber ich komme nie wirklich nah genug ran, um sie zu filmen.
      Die Ringeltauben kann ich mittlerweile an ihrer Stimme identifizieren, sie haben alle eine ganz eigene Tonlage. Wenn ich also morgens Rufe höre, weiß ich, ob das unser Paar ist oder das vom Nachbarn.

      geschrieben von Benjamin

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