Berichte, Biologen-Blog

Die Himmelsakrobaten


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Benjamin mit Großem Tümmler
(Foto: Benjamin Schulz)

Biologen-Blog von Benjamin Schulz, Teil 29
27. Januar 2020

Hallo liebe Meeresakrobaten-Fans!

Wie der Titel schon vermuten lässt, heute geht es tatsächlich mal nicht um Meeressäuger. Ich habe mit Susanne besprochen und beschlossen, dass für diesen einen Blogbeitrag einmal andere Darsteller die Hauptrolle spielen. Und so geht es heute um unsere gefiederten Freunde in Garten, Wald und Feld.

Beobachten, ohne nass zu werden

Warum ausgerechnet Vögel auf einer Seite über Meeressäuger? Nun zum einen, weil man auch als spezialisierter Biologe gerne mal über den Tellerrand schaut und das ganz interessant sein kann. Und auch, weil Vögel ja tolle Himmelsakrobaten sind. Insofern denke ich, ist es durchaus passend, wenn wir hier heute mal hoch hinaus wollen und uns zur Abwechslung mal nicht nass machen.

Vogelbeobachtung

Um dieses Thema einigermaßen fachgerecht zu behandeln, habe ich in den vergangenen Jahren sehr viel Zeit mit Vogelbeobachtungen in der Freizeit verbracht und erstaunlich viel gelernt. Dieses Erlebnis möchte ich heute gerne mit euch teilen.

A tiny guest – Der kleinste Vogel ganz groß from Ben's Birdwatching on Vimeo.

In diesem Beitrag beschreibe ich die üblichen Besucher im Garten, ihr Verhalten im Lauf der Jahreszeiten und auch, wie man ihnen jederzeit praktisch helfen kann. Damit das Ganze so richtig mit Leben gefüllt wird, habe ich Videoaufnahmen vieler Arten und toller Verhaltensweisen gemacht, von denen ich einige hier direkt im Artikel vorstellen werde. (Oben im Film seht ihr übrigens den Zaunkönig.) Alle anderen könnt ihr zudem auf meiner Vimeo-Seite in Ruhe betrachten.

Augen und Ohren offen halten

Sicherlich bin ich kein Videoprofi und die Aufnahmen sind mit einfacher Ausrüstung entstanden, trotzdem sind einige davon sehr gut geworden. Sie bieten einen wirklich guten Überblick darüber, was man selbst im eigenen Garten so beobachten kann, wenn man die Augen und Ohren offen hält. Ich wünsche euch nun viel Vergnügen beim Lesen und würde mich freuen, wenn einige von euch in diesem Jahr auch selbst ein paar tolle Dinge beobachten können.

Bitte zur Fortsetzung des Artikels die einzelnen Seiten anklicken.

3 Kommentare

  1. Vielen Dank für diesen sehr ausführlichen Artikel über die gefiederten Freunde im Garten.
    Mein „Favorit“ sind neben den Spatzen (als Ulmer obligatorisch) in erster Linie Amseln. Ich mag es, wenn sie abends ihre wunderschönen Lieder singen. Das macht mich total entspannt und glücklich und ich kann mich dabei zugleich gut konzentrieren. Interessnt finde ich ja die Tatsache, dass Amseln noch vor rund 200 Jahren (fast) reine Waldbewohner waren und erst seidem immer mehr als „Kulturfolger“ in die Städte gekommen sind.
    Ich habe zu Hause auf dem Balkon einen kleinen „Teich“ (Plastkwanne mit Wasser), die von den Amseln sehr gerne als Badegelegenheit und auch zum Trinken angenommen wird. Eine Amsel habe ich immer wiedererkannt, denn sie hatte als Besonderheit am Flügel eine weiße Feder.

    geschrieben von Oliver
    1. Vielen Dank für deinen Kommentar, Oliver! Eine Amsel mit weißer Feder war auch mit bei der Zählung dabei, als ich bei „Wintervögel am Futterhaus“ mitgemacht hatte.

      geschrieben von Susanne
    2. Hallo Oliver und danke für deinen netten Kommentar!

      Interessant finde ich auch die Anpassung verschiedener Vogelarten als Kulturfolger.
      Bei Tauben und Spatzen ist das ja genauso.
      Die Spatzen sind bei uns nur selten zu sehen, aber gegenüber unserem Gelände gibt es eine lange Heckenreihe, wo die Spatzen immer brüten im Sommer. Da ist dann viel los, aber ich komme nie wirklich nah genug ran, um sie zu filmen.
      Die Ringeltauben kann ich mittlerweile an ihrer Stimme identifizieren, sie haben alle eine ganz eigene Tonlage. Wenn ich also morgens Rufe höre, weiß ich, ob das unser Paar ist oder das vom Nachbarn.

      geschrieben von Benjamin

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