Thema: Flussdelfine

Aktuelles

Urzeitlicher Amazonas-Flussdelfin



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In Peru wurde ein gut 16 Millionen altes Süßwasserdelfin-Fossil gefunden. Vom Ozean ins Süßwasser Pebanista yacuruna war mindestens drei Meter lang. Die neue Art gehört zur Gruppe der Platanistoidea, die vor 24 bis 16 Millionen Jahren in den Ozeanen lebten. Die Tiere wanderten aufgrund der beutereichen Süßwasser-Ökosysteme in Flüsse ab und passten sich an die neue Lebensräume an. Verwandt mit Flussdelfinen Südostasiens Offenbar ist das gefundene Tier weniger mit den heutigen Amazonas-Delfinen als viel mehr mit den Flussdelfinen Südostasiens verwandt. […]

Aktuelles

Wieder mehr Jagd auf Delfine …



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In den letzten Jahren hat die Jagd auf Delfine und Kleinwale wieder zugenommen. Manche Populationen stehen vor Ausrottung Manche Populationen werden sogar an den Rand der Ausrottung gedrängt. Artenschutz-Organisationen schätzen, dass 100.000 Kleinwale im Jahr getötet werden. Man kann jedoch davon ausgehen, dass es eine große Dunkelziffer gibt. Nicht mit eingerechnet sind die vielen Opfer, die als Beifang enden. Da geht man von zusätzlich 300.000 Delfinen pro Jahr aus. Mahlzeit, Köder und Konkurrenz Doch warum werden Kleinwale nun wieder vermehrt […]

Aktuelles

Durchwachsene Jahresbilanz



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Die Naturschutzorganisation WWF Deutschland zieht unter Artenschutzgesichtspunkten eine durchwachsene Jahresbilanz. Verlierer … Stellvertretend für Tausende bedrohte Arten gehören zu den Verlierern aus dem Tierreich 2023: Löwen, Humboldt-Pinguine, Atlantische Lachse, Flussdelfine im Amazonas und der Kabeljau in der Nordsee. Den Amphibien geht es weltweit schlechter. Insgesamt weist die Internationale Rote Liste jetzt über 44.000 Tier-, Pflanzen- und Pilz-Arten als bedroht aus. Menschengemachte Bedrohungen „Alle Faktoren, die das Artensterben befeuern, sind menschengemacht. Wir Menschen sind hier Täter und Opfer. Schließlich sind wir […]

Aktuelles

Gemeinsam gegen das Aussterben



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Es gibt nur noch sechs Flussdelfin-Arten. Alle sind durch menschengemachte Einflüsse bedroht. Rückgang um 73 Prozent Am meisten werden die Flussdelfine durch die Zerstörung ihres Lebensraums, die Verschmutzung der Umwelt und die Klimakrise beeinträchtigt. Laut WWF ist die weltweite Population von Fluss- bzw. Süßwasserdelfinen seit den 1980er-Jahren um 73 Prozent zurückgegangen. Der Baiji-Delfin (auch Chinesischer Flussdelfin genannt) gilt bereits seit 2006 als ausgestorben. „River Dolphin Rivers“-Initiative Die „River Dolphin Rivers“-Initiative (RDRI) des WWF will diesen Trend umkehren. Sie zielt darauf […]

Aktuelles, Guten-Abend-Ticker

Guten-Abend-Ticker im November



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Heute melde ich mich wieder mit dem einmal im Monat erscheinenden Guten-Abend-Ticker. Hier erfahrt ihr in Kurzfassung, was in den vergangenen Tagen und Wochen alles geschehen ist. Für diejenigen unter euch, die über eine Thematik mehr wissen wollen, gibt es weiterführende Links. + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + In […]

Aktuelles

Zoos kämpfen gegen Artensterben



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Zoos werden für den Artenschutz immer wichtiger. Das hat nun auch die Weltnaturschutzunion IUCN in einem umfangreichen Positionspapier bekräftigt. Beispiel Nürnberger Tiergarten Am Beispiel des Nürnberger Tiergartens habe ich das Engagement der Zoos für den Artenschutz schon öfter thematisiert. In Nürnberg ist die Gesellschaft zum Schutz wasserlebender Säugetierarten Lateinamerikas YAQU PACHA e.V. angesiedelt. Sie wird sowohl vom Tiergarten als auch vom Verein der Tiergartenfreunde sowie anderen Zoos unterstützt. 11 Millionen Euro für Artenschutz allein im Jahr 2022 Die im Verband […]

Aktuelles

Viele tote Delfine im Amazonas



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Im brasilianischen Amazonasgebiet verenden zurzeit viele Flussdelfine. Ungewöhnliche Hitze und Dürre Die genaue Ursache für den Tod der Tiere muss erst noch untersucht werden. Doch man kann davon ausgehen, dass sie mit der in diesem Gebiet herrschenden ungewöhnlichen Hitze und Dürre zusammenhängt. Wassertemperatur beträgt über 39 Grad Forscherinnen und Forscher entdeckten im Lago Tefé mehr als 100 tote Flussdelfine. Im See wurde eine Wassertemperatur von über 39 Grad gemessen. El Niño Die normale Trockenzeit im Amazonasgebiet wird derzeit noch von […]

Berichte

Delfine auch im Reservat gefährdet



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Meeresakrobaten, 19. August 2023 Eine Expedition zu den Amazonas-Delfinen hat gezeigt, dass die Tiere auch in einem Schutzgebiet verschiedenen Gefahren ausgesetzt sein können. Fischer und Forscher arbeiten zusammen Im vergangenen Dezember sammelte ein Forscherteam umfangreiche Daten über eine Population von Amazonas-Flussdelfinen im Amanã Sustainable Development Reserve im brasilianischen Bundesstaat Amazonas. Die Expedition wurde vom Mamirauá Sustainable Development Institute (IDSM) und WWF-Brasilien organisiert. Bei der Aktion arbeiteten die Forschenden mit Fischern zusammen. Daten von 20 Tieren wurden gesammelt Die Delfine wurden […]

Aktuelles

Bedrohte Amazonas-Flussdelfine



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Amazonas-Delfine kommen im gesamten Einzugsgebiet des Amazonas und des Orinocos vor. Das (Über)Leben wird ihnen dort sehr erschwert. Vor allem in Brasilien sind die Tiere durch Fischerei, geplante neue Staudämme und Baggerarbeiten bedroht. Satellitensender geben Aufschluss über Lebensraum Forschende der Universität Exeter und der peruanischen Naturschutzorganisation Pro Delphinus haben acht Amazonas-Delfine mit Satellitensendern ausgestattet. Mit deren Hilfe sollten die Bewegungsmuster der Tiere erfasst werden. Bei der Auswertung der Daten stellten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen fest, dass in 89 Prozent des […]

Berichte

Flussdelfine mit Quecksilber belastet



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Meeresakrobaten, 23. Mai 2023 Die Washington Post berichtete am 9. Mai 2023 über eine im kolumbianischen Amazonasgebiet durchgeführte Exkursion zum dort lebenden Flussdelfin (Inia geoffrensis). Blutproben weisen auf Quecksilberbelastung hin Dr. Fernando Trujillo, der sich bereits jahrzehntelang mit der Erforschung der Inias beschäftigt, fuhr mit seinem Team in die Region, wo die Flüsse Meta und Orinoco zusammenfließen. Bei mehreren kurzzeitig gefangenen Delfinen wurden Blut- und Gewebeproben entnommen. Zu den größten Sorgen des Wissenschaftlers gehört die Belastung der Tiere durch Quecksilber, […]