Thema: Bedrohungen

Aktuelles

Auf Thunfischkonsum verzichten – den Delfinen zuliebe



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Es gibt erschreckende neue Schätzungen darüber, wie viele Delfine und Wale Jahr für Jahr allein im Indischen Ozean durch die Jagd auf Thunfische umkommen. 60.000 Meeressäuger sollen es laut fish2fork.com sein. Vor allem Rundkopfdelfine, Spinnerdelfine, Große Tümmler, Kleine Schwertwale, Buckelwale und Brydewale gehen den Fischern ungewollt ins Netz. Besonders gefährlich für die Tiere sind die Stellnetze in den Gewässern von Indien, Sri Lanka, Pakistan, Iran, Oman und Yemen. Weitere Informationen unter 60,000 dolphins and whales caught by tuna fishermen in […]

Aktuelles

Die meisten Wale wurden im 20. Jahrhundert erlegt



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Jan Dönges schreibt in spektrum.de über den Walfang, der insgesamt mehr als 3 Millionen Walen das Leben gekostet haben soll. Die meisten Tiere wurden im 20. Jahrhundert auf der Südhalbkugel erlegt. Auf diese gigantische Zahl kam ein Wissenschaftlerteam, das verschiedene Quellen für seine Forschungen zu Hilfe nahm – u.a. die Unterlagen der IWC (Internationale Walfang-Kommission). Die Statistik der Forscher listet folgende Tötungszahlen auf: * 276.442 Wale kamen im Nordatlantik um, * 563.696 Wale kamen im Nordpazifik um, * 2.053.956 Wale […]

Berichte

Genetische Unterschiede bei den kalifornischen Delfinen



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Gastbeitrag von Stefan Hintsche, Diplom-Biologe/12. März 2015 Genetische Unterschiede bei Großen Tümmlern vor der kalifornischen Küste und im Golf von Kalifornien Küstentümmler leben nur 1 km vom Ufer entfernt Schon 1981 stellte WALKER fest, dass sich die Küstentümmler, die sich hauptsächlich innerhalb des 1-Kilometer-Bereichs entlang der kalifornischen Küste aufhalten, in Zahngröße, Schädelmorphologie, Nahrung, Parasitenbefall und Körpergröße deutlich von jenen im Offenwasser (meist mehrere Kilometer von der Küste entfernt) unterscheiden. Unterschiedliche Jagdstrategien PERRIN et al. (2011) fiel auf, dass die körperlichen […]

Aktuelles

Ölunfall bedroht seltene Maui-Delfine



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Wie NABU (Naturschutzbund) international in einer Pressemitteilung schreibt, bedroht ein Ölunfall in Neuseelands Küstengewässern die seltenen Maui-Delfine. Der Maui-Delfin ist eine Unterart des hier zu sehenden Hector-Delfins Aus der Pressemitteilung von NABU Ein von der österreichischen Mineralölfirma OMV verursachter Ölunfall vor der Küste Neuseelands bedroht die weltweit letzten Maui-Delfine. Der Unfall ereignete sich am 20. Februar etwa 70 Kilometer vor der Westküste von Neuseelands Nordinsel. Der Förderschlauch eines von OMV betriebenen schwimmenden Öllagers begann bei der Ölförderung zu lecken. Dabei […]

Aktuelles

Neues von den Delfinen der Port-River-Mündung



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Marianna Boorman ist leidenschaftliche Delfin-Beobachterin und Fotografin. Ihre Motive tummeln sich in der Port-River-Mündung in Süd-Australien. Es handelt sich dabei um etwa 40 ortstreue Große Tümmler, die immer wieder im gleichen Gebiet – ganz in der Nähe der Großstadt Adelaide – anzutreffen sind. Marianna schreibt über ihre Beobachtungen einen Blog, der sich Dolphin Dock nennt. Im Januar und Februar gab es an der Port-River-Mündung leider mehr traurige als erfreuliche Ereignisse. Diese hat Marianna ihrem Tagebuch anvertraut. Bei den MEERESAKROBATEN könnt […]

Berichte

Herbe Verluste bei den ortstreuen Port-River-Delfinen



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MEERESAKROBATEN/8. März 2015 Übersetzung eines Teils des Delfin-Tagebuchs von Marianna Boorman Es ist immer wieder erfrischend und informativ, Marianna Boormans Blog-Einträge über die etwa 40 ortstreuen Delfine von Port River/Australien zu lesen. In einem früheren MEERESAKROBATEN-Beitrag habe ich bereits ein paar von Mariannas Delfin-Freunden vorgestellt. Nachdem Anfang dieses Jahres so viel passiert ist innerhalb der kleinen Delfin-Gruppe, möchte ich erneut über die Großen Tümmler, die ganz in der Nähe der Großstadt Adelaide leben, berichten. Herbe Verluste Sowohl im Januar als […]

Aktuelles

Magen voller Plastik



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Der Biologe und Delfin-Experte Bruno Diaz Lopez vom Bottlenose Dophin Research Institute (BDRI) war vor kurzem mit dabei, als ein gestrandeter toter Cuvier-Schnabelwal in Ortigueira/Spanien obduziert wurde. Das Ergebnis: Der Magen des Tieres war voller Plastik. Vor allem Schnabelwale und Pottwale verwechseln Plastik und Fischernetze immer wieder mit ihren Beutetieren – den Tintenfischen. Auch Meeresschildkröten schlucken statt ihrer eigentlichen Beute – Quallen – Plastiktüten. Unser Plastikkonsum kostet sehr vielen Meerestieren das Leben. Es wird geschätzt, dass über eine Million Vögel […]

Aktuelles

Ein Ausländer hätte keine Chance etwas zu ändern



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Vielen Dank an Sasha Abdolmajid für den TV-Tipp „Die Färöer, der Walfänger und das Gift“! Der Walschützer Sasha Abdolmajid kennt sich auf den Färöer Inseln aus und hat auch Kontakt mit der offenbar sehr gastfreundlichen Bevölkerung. Immer wieder berichtet er über seine Erfahrungen – auch bei den MEERESAKROBATEN (siehe unten bei den Lesetipps). Nun hat er auf einen Film in ARTE aufmerksam gemacht, den man am Montag, 2. März, um 7:45 Uhr im Fernsehen anschauen kann oder schon jetzt in […]

Aktuelles

Die Geschichte vom einsamen Wal



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Großwale unterhalten sich innerhalb tiefer Frequenzen. Blauwale singen normalerweise bei 15–20 Hertz, Finnwale bei 20 Hertz. Doch von einem Wal-Individuum ist bekannt, dass es aus der Reihe tanzt und seine Rufe mit 52 Schwingungen pro Sekunde durch die Meere schickt. Das Tier wird deshalb auch 52-Hertz-Wal genannt. Kein Wunder, dass der Wal keine Antwort von Artgenossen erhält. Doch unerhört verhallen seine Rufe nicht. In den 1990er-Jahren entdeckt Anfang der 1990er-Jahre wurde der Gesang des „52-Hertz-Wals“ vom Sonar der Marine aufgefangen. […]

Aktuelles

Sind viele Kleinwale bald ausgestorben?



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Wird mit einer Harpune auf Delfine oder Wale geschossen, so ist der Aufschrei in der Öffentlichkeit verständlicherweise groß. Denn die kommerzielle Jagd auf Wale hat manche Art an den Rand des Aussterbens gebracht. Doch die meisten Meeressäuger sterben heute nicht an der Wasseroberfläche durch Menschenhand, sondern unsichtbar in industriellen Fischernetzen. Ihr Tod wird im Allgemeinen nicht von der Öffentlichkeit bemerkt, da weit draußen im Meer keine Kameras installiert sind, die den Erstickungstod vor allem von Kleinwalen dokumentieren. Der Baiji ist […]