Alle Delfine wurden getötet


Ein schlimmer Tag!!!

Die 52 Großen Tümmler und 7 Rundkopfdelfine, die gestern in Taiji gefangen wurden, sind von den Fischern getötet worden.

Scott West
, der seit September vor Ort ist und die Bucht beobachtet, bedauert zutiefst, dass er und seine Mitstreiter – die „Cove Guardians“ – die Delfine nicht retten konnten. Doch das Gebiet wird streng von der Polizei bewacht, sodass sich niemand den Netzen, mit denen die „Todesbucht“ zum offenen Meer hin abgesperrt wird, nähern kann. 2003 ist es ein paar Aktivisten von Sea Shepherd gelungen, 15 Delfine zu befreien. Seidem haben sich in Taiji die Sicherheitsvorkehrungen gegen Aktivisten verschärft.

Im September schlug ein Versuch der Gruppe „Black Fish“, einige gefangene Delfine zu befreien, fehl (siehe News vom 30. September 2010).

Lesetipp: „Die Rechnung geht nicht auf“

6 Kommentare

  1. Warum nur dieses Sinnlose Gemetzel ? Fast,so scheint es,ist es die Lust am reinen Blut vergiessen !

    geschrieben von Gaby
  2. Da wird einem vor Wut und Verzweiflung schlecht! Es ist eine Frage der Zeit, wann die ersten Tierschützer ihr friedliches Verhalten aufgeben … und ehrlich gesagt, auch wenn das dann zu verurteilen wäre, verständlich wäre es in meinen Augen allemal.

    geschrieben von Doris
  3. Man kann die japanischen Fischer von Taiji nicht stoppen. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen, bei dem der delfinliebende "Don Quijote" schließlich selbst "vor die Hunde" geht. Wie heißt doch sinngemäß der Spruch? "Gott gebe mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann (Anmerkung: Das dann auch mit aller Kraft) und die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Dazu wünsche ich mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden." Die japanischen "Killer" kann man nicht ändern und deren Gedanken und "Kultur" nicht ausrotten, es sei denn, man rottet die "Killer" aus. Und selbst dann wird es wieder welche geben, die das Erbe der "Killer" antreten. So bedauerlich das Delfinschlachten in Japan ist, wir können von Deutschland aus nichts dagegen tun. Jede (sinnlose) Aktivität macht uns selbst nur noch verzweifelter und kaputter. Der Nachruf auf einen selbstquälerischen Menschen, der sich ein Leben lang (vergeblich) für die Meeressäuger eingesetzt hat, bringt den betroffenen Delfinen auch nichts. Legen wir also unsere Aktivitäten dorthin, wo wir auch (tatsächlich) was bewegen können.

    geschrieben von Rüdiger
  4. Hi,

    sehr schade, dass das unnötige Delphinschlachten kaum aufzuhalten ist.

    Für mich als Taucher jedoch stellt sich mir die Frage ob es nicht möglich wäre in einer Nacht und Nebel Aktion mit Hilfe von Tauchern, welche mit Rebreathern (um keine verräterischen Luftblasen zu erzeugen) ausgerüstet sind, die Netze zu zerstören um die Delphine zu befreien.

    Wäre ich schon 18 und könnte es Zeitlich irgendwie vereinbaren würde ich unglaublich gerne Sea Shepherd helfen, doch leider ist es mir noch nicht möglich….

    Mfg

    Timo

    geschrieben von Timo
  5. Eine sehr traurige Nachricht…

    Schlimm, dass so etwas selbst unter "Beobachtung" weiterhin stattfindet.

    geschrieben von Simon
  6. Ich würde gerne meinen Kommentar zu diesem Asozialen Verbrechen kundtun, aber ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Kommentar nicht hier zu lesen sein wird.Glaubt mir.^^

    geschrieben von Martin

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