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Kein Märchen


In Peru wird das Fleisch von Delfinen gegessen, obwohl der Delfinfang illegal ist. Ein lebend gestrandetes Tier hat keine Chance, wieder zurück ins Meer zu kommen, sondern wird normalerweise getötet und ausgeweidet.

Eine Schweizer Tierschützerin hat nun ein Märchen wahr gemacht. Karin Frei entdeckte zusammen mit zwei anderen Strandbesuchern am Mamacona Beach/Peru einen gestrandeten Großen Tümmler. Zunächst versuchten die drei, das Tier zu beruhigen und Schaulustige von der Unglücksstelle fernzuhalten. Dann riefen sie die Umweltschutz-Organisation ORCA zur Hilfe, die den Delfin ins Reha-Zentrum am Strand von San Bartolo brachte. Dort macht Karin Frei zurzeit ein Volontariat.

Die Haut des Delfins wies Schnittwunden auf. Außerdem litt er bzw. sie, es handelte sich um ein Weibchen, unter einer beginnenden Lungenentzündung. Doch nach vier Tagen konnte Arwen, wie die Delfin-Dame genannt wurde, wieder in die Freiheit entlassen werden.
(Quelle und Filme unter blick.ch und youtube)

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