Newsletter 5/2017


Der Muttertag liegt nur wenige Tage zurück, der „Vatertag“ ist auch nicht mehr weit.

Was bringen Delfinmütter ihren Jungen bei?

In der Sendung Die beste Klasse Deutschlands (KiKA) wurde danach gefragt, was australische Delfinmütter ihren Jungen beibringen. Zur Veranschaulichung hat der Sender ein Foto gezeigt, das die Redaktion bei den MEERESAKROBATEN entdeckt hatte. Rüdiger (er hat den Delfin mit dem Schwamm fotografiert) und ich freuen uns natürlich sehr über diese Ehre!

„Die beste Klasse Deutschlands“
(Screenshot und Foto: Rüdiger Hengl)

Wieder neuer Biologen-Blog-Teil

Der Diplom-Biologe Benjamin Schulz schreibt in seinem aktuellen Blog über Taiji – die Hölle für Delfine.

Jahr für Jahr werden in diesem kleinen japanischen Küstenort viele Hundert Delfine aus sieben verschiedenen Arten getötet … In seinem ersten Beitrag der zweiteiligen Serie berichtet uns Benjamin, wie er von Taiji erfuhr und welches die (historischen) Hintergründe für das Delfin-Massaker sind. Schwache Nerven werden in Benjamins Artikel strapaziert, was aber durchaus gewünscht ist, will man ein Ende der Delfin-Treibjagd erreichen.

Let’s talk about dolphin sex

Große Tümmler/Schottland (Foto: Birgit Hussel)

Wesentlich entspannter liest sich dagegen mein Beitrag über die Anatomie der Fortpflanzungsorgane. Wissenschaftler haben mithilfe von totem Gewebe und Computerprogrammen den Weg des Delfin-Penis‘ in die Vagina des Weibchens simulieren können.

Rettungsaktionen für Schweinswale

Für den vom Aussterben bedrohten Vaquita (Kalifornischer Schweinswal) gibt es offenbar nur noch eine Rettungsmöglichkeit. Er soll eingefangen und in geschützte Buchten gebracht werden.

Der Vaquita wird vor allem Opfer der illegalen Fischerei. Im vergangenen Monat sollen weitere fünf Tiere tot angeschwemmt worden sein. Und das bei einem Bestand von nur noch etwa 30 Tieren.

Ein Schweinswal schwimmt an einer Boje vorbei, die ähnlich aussieht wie das PAL-Warngerät.
(Foto: Prof. Boris Culik, Heikendorf)

Aber auch den bei uns heimischen Schweinswalen in Nord- und Ostsee geht es nicht gut. Vor allem der Bestand in der Ostsee ist regional gefährdet. Aus diesem Grund sollen neue Vergrämer für einen Schutz der Meeressäuger sorgen. Mehr dazu unter Netze mit Warngeräten bestückt.

Aktivisten gefährden Mensch und Tier

Am 29. April haben drei Aktivisten der Vegan Strike Group das Wohlergehen von Zoo-Besuchern und Delfinen gefährdet. Sie zündeten eine Rauchbombe und sprangen anschließend in das Delfin-Becken, wo sie Plakate gegen die Delfinhaltung in die Luft hielten. Sowohl das Publikum an der Delfin-Lagune als auch viele Tierfreunde im Internet zeigten ihren Unmut über diesen aggressiven Eingriff.

Nicht nur die Vegan-Strike-Group-Aktivisten, sondern auch der Geschäftsführer des WDSF (Wal- und Delfinschutz-Forum Hagen), der ja bekanntermaßen einer der „aktivsten“ Delfinariengegner in Deutschland ist, hat sich meiner Meinung nach ins Aus gekickt. So gibt Jürgen Ortmüller nach meiner Interpretation auf Facebook eine indirekte Wahlempfehlung für die AfD in NRW, weil diese Partei die Delfinhaltung in Deutschland ablehnen würde.

Delfinarien-Delfine gesünder als Artgenossen im Meer

Und noch eine Meldung aus den Delfinarien gab es. So fanden Wissenschaftler aus den USA heraus, dass eine bestimmte Gruppe Großer Tümmler an der US-Atlantikküste schlechtere medizinische Werte aufwies als Tiere aus einer Vergleichsgruppe in zwei Delfinarien.

Um alle aktuellen Meldungen lesen zu können, müsst ihr nur unter Aktuelles nachschauen.

Nun wünsche ich euch noch eine schöne Maienzeit und freue mich schon darauf, euch bald wieder eine Zusammenfassung von den brisantesten Neuigkeiten anbieten zu können.

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