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Bedenken hinsichtlich zweier Meeresgehege


Das ACCOBAMS (Übereinkommen zur Erhaltung der Wale und Delfine des Schwarzen Meeres, des Mittelmeers und des angrenzenden Atlantiks) hat auf der Sitzung des Wissenschaftlichen Ausschusses im Februar 2026 Bedenken hinsichtlich zweier geplanter Delfinschutzgebiete in Italien und Griechenland geäußert.

Großer Tümmler in Griechenland
(Foto: Rüdiger Hengl)

Projekte im Mittelmeer

Es geht um das

*** Delfinschutzgebiet San Paolo (Golf von Tarent, Italien) und das

*** Meeresschutzgebiet Ägäis (Insel Lipsi, Griechenland)

Erhebliche Lücken in der Dokumentation

Der ACCOBAMS-Beratungsausschuss für halbgeschlossene Anlagen stellte fest, dass die Projekte zwar gut gemeint seien, jedoch erhebliche Lücken in der öffentlich zugänglichen Dokumentation aufwiesen und Bedenken hinsichtlich der Einhaltung der kürzlich verabschiedeten Richtlinien für Schutzgebiete aufkommen ließen.

Zu den wichtigsten identifizierten Problemen gehören:

*** Unzureichende Angaben zu Gehegegröße, -tiefe, Lebensraumgestaltung und Wasseraufbereitungssystemen
*** Fehlende veröffentlichte Veterinär-, Quarantäne- und Biosicherheitsprotokolle
*** Unklare Notfallplanung (Stürme, Ausbrüche, Krankheitsrisiko)
*** Fehlende Umweltverträglichkeitsprüfungen und formelle Genehmigungsdokumente
*** Eingeschränkte Transparenz in Bezug auf Unternehmensführung, Finanzierungssicherheit und langfristige Betriebspläne

Projekte erfüllen nicht die Standards

ACCOBAMS betonte, dass beide Projekte auf Grundlage der derzeit verfügbaren Informationen die Standards von ACCOBAMS und GFAS (Global Federation of Animal Sanctuaries) noch nicht vollständig erfüllen.
(Quellen: CetaBase und accobams.org)

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