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Belgien will eine Unterkunft für Delfine bauen


Was tun mit Delfinen, die ihr ganzes Leben in menschlicher Obhut verbracht haben?

Außenanlage im niederländischen Delfinarium in Harderwijk
(Symbolfoto: Rüdiger Hengl)

Diese Frage drängt sich auf, da viele europäische Delfinarien zur Schließung gezwungen sind.

Der belgische Zoo Pairi Daiza bietet eine Lösung an.

Schaffung eines Schutzgebietes

Konkret schlägt der in der wallonischen Region liegende Zoo Pairi Daiza den Bau eines Schutzgebietes vor, in dem Delfine, deren Unterkunft von einer Schließung bedroht ist, untergebracht und versorgt werden können.

„Die Tiere können dann auch für wissenschaftliche Forschung und Bildungszwecke beobachtet werden“, so Antoine Lebrun, stellvertretender Geschäftsführer von Pairi Daiza und Direktor der Pairi-Daiza-Stiftung, in der Radiosendung „De Ochtend“ auf BBC Radio 1.

Er fügt außerdem erklärend hinzu: „Wir wollen kein Delfinarium eröffnen. Unterhaltungsshows stehen nicht auf dem Programm.“

Auswildern ist keine Option

Eine Auswilderung sei keine Option, meint Lebrun. „In den letzten 30 Jahren gab es mehrere Projekte, die das versucht haben. Keines war erfolgreich. Derzeit gibt es keine Möglichkeit für die sichere und effektive Auswilderung von Delfinen.“
(Quelle: vrt.be)

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