Verfolgung abgebrochen


Wie die MEERESAKROBATEN gestern berichtet hatten, wurden am Sonntagmorgen drei Weißstreifendelfine im Hafen von Taiji in einen Truck verladen. Zwei Cove Guardians fuhren dem Transporter hinterher. Nicole und Andy konnten nicht ahnen, wie lange die Verfolgungsjagd dauern würde. Sowohl sie als auch der Transporter mitsamt den Tieren saßen in einem Schneesturm fest. Letztendlich mussten sie die Verfolgung des Delfin-Tansporters aufgeben und umkehren. Außerdem hatten die beiden Cove Guardians keine Verbindung mehr zu den anderen Aktivisten in Taiji, da die Batterien ihrer Handys leer telefoniert waren. Das gesamte Team war froh, als die beiden wieder unversehrt in Taiji eintrafen.

Die Annahme, dass die Delfine zum internationalen Flughafen in Osaka gebracht würden, erwies sich als falsch. Nachdem Nicole und Andy den Truck im Feierabendverkehr von Osaka zunächst verloren hatten, fanden sie ihn nach kurzer Zeit wieder. Die Fahrt ging in die Kagawa Prefecture. Die Sicht wurde immer schlechter. Im Schneesturm streifte der Lkw eine Leitplanke und blieb im Schnee stecken. Bis zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Delfine bereits 24 Stunden in ihren Holzkisten. Nun kamen weitere sieben Stunden dazu, in denen an kein Vorankommen zu denken war. Der Schneesturm war zu heftig, die Straßen unbefahrbar.

Nao, ein anderes Cove-Guardian-Mitglied telefonierte mit allen drei Aquarien, die sich in der Kagawa Prefecture befinden. Doch alle drei verneinten die Frage, ob die drei Delfine dorthin gebracht werden sollten.
(Quelle: Sea Shepherd)

Inzwischen haben die Cove Guardians herausgefunden, wo die drei Delfine verblieben sind. Sie wurden offenbar ins Tsukumi Dolphin Island gebracht (Oita Prefecture, Tsukumi city, Youra Hatojima). Dort wurde ein neues Delfinarium gebaut, das angeblich im April eröffnet werden soll. Nao hat mit den Betreibern gesprochen, die versichert haben, dass die Tiere „wohlbehalten“ angekommen sind.
(Quelle: „The Taiji Three located“)

3 Kommentare

  1. Diese Leute müssen ein Herz aus Stein haben!!!Und dann meinen die auch noch die Tiere wären wohlbehalten angekommen!Die sollen doch mal solange in einer Kiste stecken. Mal gucken, was sie dann denken!

    geschrieben von Lynni
  2. …stimmt, die gehören in so eine Kiste…leider erst, wenn sie ohnehin keinen Schaden mehr anrichten können.

    geschrieben von Doris Thomas
  3. Verdammt nochmal.

    Steckt mal einen Menschen ohne Essen, Trinken, Bewegungsfreiheit in eine Kiste, lasst den noch mindestens 31 Stunden vermodern, ohne dass er aufs Klo gehen kann. Lasst die Kiste noch in einen Schneesturm ein wenig zueisen. Und dann kommen die daher und sagen, die sind wohlbehalten angekommen ???????

    Dass man Tiere in Kisten steckt, ist nicht verwunderlich.Und so ein hängengebliebender Mensch beweist, dass er nicht schlauer ist.Solche Leute gehören da eher in so eine Kiste.

    geschrieben von Martin

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