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WDSF kritisiert und beschuldigt den Tiergarten, Direktor Encke widerlegt alle Vorwürfe!


Gastbeitrag von M. Manuel

Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF/Hagen) erhebt schwere Vorwürfe gegen den Nürnberger Tiergarten, aber das ist ja eigentlich nichts Neues!

Auch der Tiergarten in Nürnberg ist Mitglied der WAZA (Foto: Susanne Gugeler)

Delfin-Lagune im Nürnberger Tiergarten
(Foto: Susanne Gugeler)

Doch jetzt berichtet der BR in der Abendschau erneut über die Lagune … Alle Vorwürfe, die Geschäftsführer und hauptberuflicher Steuerberater, Herr Ortmüller gegen den Tiergarten und seine Delfinhaltung vorbringt, können durch Zoodirektor Dag Encke mit Leichtigkeit entkräftet werden.

Veterinäre und unabhängige Ämter sind sich einig, der Tiergarten hat alle Medikamentengaben gewissenhaft, tiermedizinisch und fachlich situationsbedingt zu 100 % einwandfrei durchgeführt!

Der Tiergarten wird regelmäßig von Amtstierärzten überprüft, auch hier gab es keinerlei Mängel festzustellen!

Ein großer Dank an dieser Stelle für die tolle Arbeit, die alle Tiergarten-Beschäftigten täglich für die Zootiere leisten!

Auch ein Dank an den Bayrischen Rundfunk für diese grandiose Berichterstattung!

2 Kommentare

  1. Es ist nur traurig, dass ein fachlich völlig unqualifizierter Selbstdarsteller wie Herr Ortmüller immer wieder als „Delfinexperte“ zitiert wird.
    Leider bleibt immer irgendwie was hängen, und den Verantwortlichen wird letztlich jede Menge Zeit gestohlen, die sie besser für die Fortentwicklung der Anlagen und zum Wohl der Tiere aufwenden könnten.

    Wer einmal erlebt hat, wie panisch Delfine reagieren, wenn sie aus ihrem angestammten Gehege raus sollen (z.B. auch in der „Dolphin Academy“ in Curacau, wo sie auf Freiwasserausflüge trainiert werden und diese dann auch regelmäßig durchführen), kann sich jedenfalls sehr gut vorstellen, dass die großen Tümmler wahrscheinlich ganz anders ticken, als sich das manche Tierschützer gerne einbilden.

    Immerhin ist der BR-Bericht neutral geblieben – es bleibt aber der unangenehme Beigeschmack, dass ein fachlicher Laie mit seinen unhaltbaren Anschuldigungen im Bericht mit qualifizierten Fachleuten auf eine Stufe gestellt wurde.

    geschrieben von Norbert
  2. So ist es, Herr Manuel!

    „In dem Sendebeitrag heißt es, dass das Erlanger Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gegenüber dem Sender bestätigt habe, dass „die Anwendung fachlich indiziert und somit von den arzneimittelrechtlichen Vorschriften gedeckt gewesen“ sei.

    Ortmüller reagiert darauf mit der Behauptung, der BR berichte „an der Wahrheit knapp vorbei“ und mit „Abgesehen davon, dass der BR die zitierten Unterlagen der Aufsichtsbehörde nicht vom LGL sondern vom WDSF erhalten hatte, hieße es in der fachlichen Stellungnahme des LGL tatsächlich: „Wir sind der Meinung, dass ….“ Ergänzend zitiert Ortmüller dann ein paar Einzelanwendungen.

    Und? Im Bericht des BR wurde nicht von Einzelfällen gesprochen, sondern (generell) davon, dass „die Anwendung fachlich indiziert und somit von den arzneimittelrechtlichen Vorschriften gedeckt gewesen“ sei.

    Verzweifelt versucht Ortmüller im „Heuhaufen“, welcher lautet „von den arzneimittelrechtlichen Vorschriften gedeckt“ nach einer für ihn brauchbaren „Stecknadel“. Und sei sie noch so lächerlich! So reagiert er auf „zitierte Unterlagen“ des LGL, wo der BR aber von einer „Bestätigung“ vonseiten des LGL sprach. Steht da was von Unterlagen?

    Dieser Mann und seine Methoden sind so leicht zu durchschauen.

    geschrieben von Rüdiger

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