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Delfine bei Nacht


Am 24. Oktober 2015 findet im Nürnberger Tiergarten die Nacht der Wissenschaften statt. Von 18 bis 24 Uhr können Naturfreunde im Naturkundehaus (gleich links neben dem Eingang) viel über die Forschung an Pflanzen und Tieren erfahren.

Nami ruht sich aus. (Foto: Rüdiger Hengl)

Nami ruht sich aus.
(Foto: Rüdiger Hengl)

Auch den Delfinen werden vier Vorträge gewidmet.

Um 19:00 Uhr: Sensorische und Kognitive Verhaltensforschung mit Delfinen

Tim Hüttner, Dipl.-Biologe, berichtet über seine Forschungserfahrungen im Tiergarten Nürnberg. Dabei geht es um die Entwicklung und Etablierung verschiedener Trainingsmethoden für künftige Untersuchungen zur Erforschung der sensorischen Fähigkeiten von Delfinen. Der Vortrag gibt Einblicke in die Trainingsarbeit mit der Delfingruppe des Tiergartens Nürnberg.

Um 21:00 Uhr: Kommunikation bei aquatischen Säugetieren

Vortrag von Dr. Kurt Hammerschmidt, Leitender Wissenschaftler für Kognitive Ethologie am Deutschen Primatenzentrum in Göttingen. Aquatische Säugetiere weisen in ihrer lautlichen Kommunikation eine große Bandbreite auf, angefangen von Manati-Rufen, die vor allem die Individualität des Senders ausdrücken, bis hin zu den komplexen und vielfältigen Lautäußerungen von Delfinen und Walen. Wir sind erst am Anfang zu verstehen, welche verschiedenen Inhalte die Tiere damit ausdrücken. In der Präsentation wird anhand von Beispielen die Vielfältigkeit dargestellt und deren mögliche Bedeutung diskutiert.

Um 23:00 Uhr: Wasserschallmessungen in der Lagune: Was hört der Delfin?

Vortrag von Dr. Rudi Volz, advacoustics, Berlin, über die Ergebnisse von Schallpegelmessungen in der Delfinlagune im Tiergarten Nürnberg. Verglichen wird das Hören von Menschen und Delfinen. Hört der Delfin die Pumpen und technischen Anlagen der Lagune?

Um 24:00 Uhr: Forschung an aquatischen Säugetieren in Südamerika

Vortrag von Dr. Lorenzo von Fersen zur Forschung über Meeresbewohner in ihrem Lebensraum. Nach der Prämisse: nur wenn wir Tiere kennen, werden wir sie auch schützen können, werden in diesem Vortrag Beispiele von In Situ-Forschung gezeigt. Neue Methoden und Technologien machen es möglich, dass wir Tiere Dank Ihrer Lautäußerungen zählen können oder aufgrund von einer Zahnanalyse feststellen können, wo das Tier lebt oder gelebt hat.
(Quelle: Nacht der Wissenschaften)

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