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Verlierer und Gewinner im Jahr 2018


Der WWF hat eine Bestandsaufnahme gemacht, welchen Tierarten es 2018 gut ging und welche zu den bedrohten Spezies gehören. Hier die sich auf Waltiere beziehende Auswertung.

Amazonas-Flussdelfin aus dem Duisburger Zoo
(Foto: Rüdiger Hengl)

Amazonas-Flussdelfin: Es wurde immer offensichtlicher, dass die Flussdelfine vom Amazonas fortwährend seltener wurden, doch bisher fehlten konkretere Daten. Mit der Roten Liste 2018 herrscht Gewissheit: Die Delfine gelten nun offiziell als stark gefährdet. Die Weltnaturschutzunion prognostiziert einen weiter anhaltenden Bestandsrückgang.

Finn- und Westpazifische Grauwale: Der westliche Bestand des Grauwals hat sich laut Internationaler Roter Liste von „Vom Aussterben bedroht“ auf „Stark Gefährdet“ verbessert. Der Bestand bleibt jedoch mit geschätzten 100 bis 150 Tieren nach wie vor sehr klein. Auch dem Finnwal geht es besser: Seit den 1970er Jahren hat sich die Zahl der bis zu 27 Meter langen Tiere auf etwa 100.000 etwa verdoppelt. Zurückzuführen ist diese gute Nachricht auf Fangverbote und Lebensraumschutz. Folgerichtig entschied sich die Staatengemeinschaft auf der Tagung der Internationalen Walfangkommission 2018 auch gegen einen Antrag Japans, das Jagdmoratorium zu lockern.

Was die Fauna und Flora insgesamt angeht, teilt der WWF mit: Die Zahl der bedrohten Tier- und Pflanzenarten bleibt 2018 auf „schrecklichem Rekordniveau“.
(Quelle: WWF)

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