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Hohe Kälber-Sterblichkeit


Da sich die Zahl der Delfine in den letzten Jahren dramatisch verringert hat, wurde das Schwimmen mit den Tieren in der Bay of Islands/Neuseeland verboten.

Mutter mit Kind
(Foto: Rüdiger Hengl)

Die Delfine haben keine Ruhepausen

Die Bay of Islands liegt ganz oben auf der Nordinsel von Neuseeland.

Nicht nur das Schwimmen und Tauchen mit Delfinen ist dort verboten, sondern auch die Ausflugsboote müssen ihren Aufenthalt verkürzen. Die Touren dürfen nur noch am Nachmittag stattfinden und sollen nicht länger als 20 Minuten dauern. Die Delfine benötigen nämlich dringend Ruhepausen.

Die Zahl der Großen Tümmler hat sich in den vergangenen 30 Jahren um rund 90 Prozent verringert. Gab es damals noch 270 Meeressäuger, sind es heute nur noch 31 Tiere.

Hohe Jungtiersterblichkeit

In die Bucht kommen offenbar nur noch 19 der 31 Delfine.

Die hohe Jungtiersterblichkeit von 75 Prozent hat die Naturschützer Neuseelands alarmiert und die o.g. Verbotsmaßnahmen ergreifen lassen.

So viele neugeborene Delfine sterben sonst nirgendwo auf der Welt – weder in freier Wildbahn noch in Delfinarien.

Es wird davon ausgegangen, dass das Verschwinden und Sterben der Delfine ausschließlich an den Aktivitäten der Menschen liegt.

Die Tiere gehen weniger der Futtersuche nach und kommen kaum zum Ausruhen, weil sie – laut einer Studie – 86 Prozent der Tageszeit in der Nähe der Schiffe verbringen.
(Quelle: mdr.de)

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