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Plastiktüte in 11 km Tiefe …


Auf zdfheute-stories.de wird anhand von einer Animation anschaulich erklärt, welche Auswirkungen unser Plastikkonsum auf das Leben im Meer hat.

Mondfisch (Foto: Rüdiger Hengl)

Bis zu 12,7 Millionen Tonnen Plastikmüll

Schätzungen zufolge landen zwischen 4,8 und 12,7 Millionen (!) Tonnen Plastikmüll in den Meeren. Der Großteil davon sinkt als Mikropartikel auf den Meeresboden.

Reise in die Tiefe

In der ZDF-Animation wird man mitgenommen auf eine Reise in die Tiefe des Ozeans. Dabei lernt man die verschiedenen Zonen kennen.

* Bis in 200 Meter gibt es den größten Artenreichtum im Meer. Dort verwechseln Tiere den Plastikmüll mit Nahrung und fressen diesen.

* In der sogenannten Dämmerzone (1.000 Meter unter dem Meeresspiegel) beginnt die eigentliche Tiefsee. Hier ist es sehr kühl und lichtarm: der Lebensraum nur weniger Pflanzen, dafür aber von Tiefseefischen. Forscherinnen und Forscher haben bei 73 Prozent der untersuchten Fische im Nordatlantik Plastik im Bauch entdeckt.

* Bis in eine Tiefe von 6.000 Metern spricht man von der Dunkelzone. Hier dringt kein Licht vor und es ist sehr kalt. Außer Anglerfischen und Krebsen haben sich nur wenige Tiere auf diesen Lebensraum spezialisiert. Auch diese sind den vom Plastikmüll ausgehenden Gefahren ausgesetzt.

* Erstaunt hat mich vor allem, dass sogar in einer Tiefe von 11.000 Metern (Marianengraben) eine Plastiktüte entdeckt wurde.

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