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Belugas und Narwal sind verpackt


Das Meeresmuseum in Stralsund wird umgebaut. Viele Exponate werden solange im Schifffahrtsmusuem in Bremerhaven zwischengelagert.

Gesicht eines Belugas (Foto: Susanne Gugeler)

1827 beginnt die deutsche Walforschung

„Mit dem Finnwal, der 1827 vor Hiddensee strandete, beginnt die deutsche Walforschung. Der Grundstein liegt hier bei uns“, erzählt Andreas Tanschus, einer der beiden Museums-Direktoren. Tanschus arbeitet seit 30 Jahren im Museum.

Man kann von ihm erfahren, dass die Initialzündung für den Bau des Museums eine Meeresschildkröte war. Sie ging 1965 Ostseefischern als Beifang ins Netz. Marlene, wie die Schildkröte genannt wurde, war der Liebling vieler Stralsunder. In den 1970er-Jahren wurde dann mit dem Bau begonnen.

Belugas und Narwal ziehen nach Bremerhaven um

Viele Exponate gehen nun erst einmal nach Bremerhaven ins Schifffahrtsmuseum. In einem Erweiterungsbau werden sie dort ab Ende Mai 2021 gezeigt. Darunter: eine Beluga-Mutter mit Kalb und ein Narwal. Es sind naturgetreue Modelle, die von Theaterplastikern aus Dresden angefertigt wurden.

Chefpräparator Uwe Beese will seine Exponate auf jeden Fall in Bremerhaven besuchen. Er ist seit 44 Jahren im Meeresmuseum angestellt.
(Quelle: Logbuch Bremerhaven)

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