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Walforschung mit der Flasche


Ein dänisch-grönländisches Forscherteam hat eine simple Methode gefunden, wie man genetisches Material von Grönlandwalen einsammeln kann.

Symbolfoto aus Grönland: Erkundung mit dem Zodiac (Foto: Frank Blache)

Haut- und andere Zellen

Die Forscher der Universität Kopenhagen tauchten einfach eine 1-Liter-Plastikflasche ins Meer und sammelten Proben ein. Unterstützt wurden sie dabei von Fischern und Jägern. So gelangten sie an Haut- und andere Zellen von Grönlandwalen, die in dem beobachteten Gebiet geschwommen sind.

Studienort der Wissenschaftler war die Diskobucht an der Westküste Grönlands, wo die Wale im Frühjahr immer auf Nahrungssuche gehen. Viele Menschen leben in diesem Gebiet mit und von den Walen. Es ist eine stark befahrene Region.

Fußspuren der Wale

Genommen wurden die Proben in sogenannten Fußspuren. Das sind kleine Wellen, die sich bilden, wenn die Wale abtauchen. Das Erbgut der Tiere bleibt bis zu zehn Minuten nach dem Abtauchen der Tiere aussagekräftig.

Das nächste Ziel des Forscherteams ist, neben dem Genmaterial der Grönlandwale auch herauszufinden, welche Beute sie gefressen haben.
(Quelle: polarjournal.ch)

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