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Forscher für Haltung von Delfinen


Wie man auf der Website von zoos.media lesen kann, befürworten viele Forscher die Haltung von Meeressäugern (u.a. Delfinen, Robben, Ottern, Manatis) in zoologischen Anlagen.

Die neugierigen Duisburger
(Foto: Rüdiger Hengl)

Studien nicht an Wildtieren möglich

Dazu erklären die Wissenschaftler: „Die Fortschritte, die aus der Forschung in Einrichtungen für Meeressäugetiere hervorgegangen sind, konnten nicht aus Studien an Wildtieren stammen. Feldstudien sind von entscheidender Bedeutung, viele Forschungsfragen sind jedoch für die Beobachtung aus der Ferne ungeeignet. Studien zu Schwangerschaft, Geburt und detaillierter Jungtier-Entwicklung erfordern eine genaue und konsistente Beobachtung, die nur in zoologischer Umgebung möglich ist.“

Kombination aus In-situ- und Ex-situ-Studien

Wie in allen wissenschaftlichen Disziplinen „erfordert ein umfassendes Verständnis dieser Tiere eine Kombination aus In-situ- und Ex-situ-Studien“, erklären die Experten weiter, also Studien sowohl in der Natur als auch in zoologischen Umgebungen.

One Plan Approach

Der One Plan Approach (OPA) der Weltnaturschutzunion (IUCN) besagt das Gleiche: Zu umfassendem Schutz von Arten und ihren Lebensräumen braucht es Ansätze und Projekte im angestammten Lebensraum und außerhalb dieses Lebensraums.

Diese Überschneidung ist nicht zufällig, denn Walschutz kommt von Walkenntnis und dieses wichtige Wissen kommt aus der Forschung. Diese Forschung ist ganz wesentlich aus Erkenntnissen der Zoos, Aquarien und Delfinarien sowie weiteren vergleichbaren Einrichtungen geprägt.
(Quelle und weitere Informationen: zoos.media)

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