Wale gehören zu den größten und ältesten Tieren der Erde.
Sie sind in allen Ozeanen anzutreffen und reichen vom kleinen Schweinswal bis zum riesigen Blauwal, dem größten Tier unseres Planeten.
Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, den Geheimnissen der Wale auf die Spur zu kommen.
Einige moderne Forschungsmethoden stellt NOAA Fisheries anlässlich der Wal-Woche auf ihrer Website vor.
Dreidimensionale akustische Ortung
Die dreidimensionale akustische Ortung liefert neue Erkenntnisse zum Tauchverhalten und zur akustischen Erfassung von Schnabelwalen.
Schnabelwale gehören zu den scheuesten Walarten der Ozeane. Ihre Erforschung gestaltet sich besonders schwierig, da sie sich nur selten an der Wasseroberfläche aufhalten und daher bei herkömmlichen Sichtungen kaum zu beobachten sind. Passive akustische Überwachung bietet hier eine vielversprechende Alternative.
Die Ortung von Schnabelwalen mithilfe von Schallwellen hilft Wissenschaftlern, ihr Tauchverhalten besser zu verstehen.
Unterwassergleiter
Die NOAA Fisheries startet in Hawaii einen Unterwassergleiter-Wettbewerb.
Ozeangleiter revolutionieren die Meeresüberwachung und den Walschutz und kommen gleichzeitig US-amerikanischen Fischern und der Meereswirtschaft zugute.
Wale aus dem Weltraum erkennen
Das Northeast Fisheries Science Center leistet Pionierarbeit bei der Erkennung von Meeressäugetieren. Gemeinsam mit Partnern entwickeln die NOAA-Wissenschaftler ein Verfahren, um Wale mithilfe von künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und Cloud-Computing auf hochauflösenden Satellitenbildern zu identifizieren.
Schwertwal-Studie
Eine NOAA-Schwertwal-Studie untersucht die Küstenwanderung der bedrohten Südlichen Schwertwale.
NOAA Fisheries und das Olympic Coast National Marine Sanctuary führten dazu gemeinsam eine Studie zu den bedrohten Südlichen Schwertwalen durch. Ziel der Studie war es, die Gründe für die Küstenwanderung der Wale in abgelegenere Küstengewässer zu ergründen.
Wal-„Rotz“
Mit dem Einsammeln von Wal-„Rotz“ und anderen Hightech-Methoden kann die Gesundheit bedrohter Wale beurteilt werden.
Mit dem Verständnis, wie verschiedene Stressfaktoren die Gesundheit von Walen beeinflussen, können Artenschutzmaßnahmen präziser und effektiver gestaltet werden.
Die Erforschung der Walgesundheit ist jedoch besonders schwierig, da Wale sehr mobil sind und den Großteil ihres Lebens unter Wasser verbringen. Zu den Methoden gehört der Einsatz von Drohnen, um hochauflösende Bilder von einzelnen Tieren aufzunehmen und Proben ihres Blaswassers (d. h. Walatem oder „Rotz“) zu sammeln.
Markierung von Pottwalen
Ein Team des Southeast Fisheries Science Center verbrachte den Sommer damit, die Demografie und das Jagdverhalten von Pottwalen zu untersuchen. Die während dieser Studie gesammelten Daten geben Einblick in das Verhalten dieser Tiefseetaucher.
Beobachtung
Die Erhaltung langlebiger Arten wie Wale erfordert die kontinuierliche Beobachtung einzelner Tiere.
NOAA Fisheries
NOAA Fisheries ist eine Abteilung der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) innerhalb des US-Handelsministeriums. Rund 3.000 Mitarbeiter erbringen wichtige Dienstleistungen für die USA. Darunter befinden sich Wissenschaftler, politische Manager und Vollzugsbeamte, die über das ganze Land verteilt in verschiedenen Regionalbüros, Wissenschaftszentren und Laboren sowie im nationalen Hauptsitz in Silver Spring, Maryland, tätig sind.
Auch der Schutz und die Erhaltung aller Meeressäugetiere gehört zu den Aufgaben von NOAA Fisheries.
(Quelle: NOAA Fisheries)

