An der britischen Küste stranden immer öfter Wale, Delfine und Robben.
Schulung für Freiwillige
Die Organisation British Divers Marine Life Rescue schult Freiwillige im Umgang mit in Not geratenen Tieren.
Mit naturgetreuen Modellen, die sogar das Gewicht eines echten Tieres aufweisen, lernen die Menschen, wie sie Ersthilfe leisten können.
Besser als Anschauungsvideos
Der Lerneffekt ist viel größer, wenn man selbst Hand anlegen muss und den Vorfall nicht nur im Video sieht, sagt eine Kursteilnehmerin.
Delfin wird geschaukelt
Das lernen die freiwilligen Helfer: Der Wal wird im Sand mit Luftkissen abgestützt, der Delfin wird zuerst gekühlt und dann über mehrere Stunden hinweg im Wasser geschaukelt, damit er die Balance wiederfindet. Zum Schluss wird er ins Meer entlassen. Eine Rückkehr wird ihm so unattraktiv wie möglich gemacht. Die Helfer verursachen dazu viel Lärm, damit das gerettete Tier hinaus ins offen Meer schwimmt und nicht zurück an den Strand kommt.
Einer jungen Robbe wird sich von hinten genähert, damit man nicht gebissen wird und sich womöglich mit Krankheiten infiziert.
In Kent, wo auch die Schulungen stattfinden, mussten die Helfer seit Dezember 2025 bereits 100 Mal ausrücken.
(Quelle: ZDF)

