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Alles ist weiß …


Über Nacht hat es in vielen Gebieten Deutschlands und auch auf der MEERESAKROBATEN-Website geschneit. Alles ist mit einem weißen Kleid überzogen. Da fällt einem sofort das Weihnachtslied „Schneeflöckchen, weiß Röckchen …“ ein ;o))

Gesicht eines Belugas (Foto: Susanne Gugeler/LWL Münster)

Die Farbe Weiß kleidet auch den Beluga (Weißwal) – und das nicht nur zur Winterszeit. Und ein Sänger ist dieser schön anzusehende Meeressäuger zudem auch noch. Zwar erinnern seine Lieder weniger an weihnachtliche Weisen, doch sein Laut-Repertoire ist enorm. Nicht umsonst wird der Beluga „Kanarienvogel der Meere“ genannt. Man kann ihn unter Wasser pfeifen, kreischen, zirpen, schreien, knarren, quieken, quietschen, brüllen, schnarren und klicken hören.

Der Beluga gehört zur Gruppe der „Delfinartigen“ und ist dort in der „Unterabteilung“ Gründelwale anzutreffen – ebenso wie der Narwal.

Hier sein Steckbrief

Größe: 3,5 bis 5,5 Meter
Gewicht: 400 bis 1.500 Kilogramm
Nahrung: Fische, Meereswürmer, Tintenfisch und Krebstiere
Vorkommen: küstennahe Gewässer der Arktis und Subarktis
Bestand: in der Hudson Bay schätzungsweise 25.000 Tiere

Der Beluga (Delphinapterus leucas) hat eine gedrungene Gestalt und einen rundlichen Kopf mit ausgeprägter Melone. Die Halswirbel sind nicht verwachsen, wodurch der Kopf relativ beweglich ist. Eine Finne ist nicht vorhanden. Neugeborene Kälber sind dunkelgrau und hellen sich allmählich auf. Alle Individuen sind spätestens mit neun Jahren weiß. Erwachsenen Bullen sind rund 25 Prozent länger als Weibchen.

Beluga (Foto: Ulrike Germeshausen (†)

Gefährdung

* Belugas werden von arktischen Eingeborenen seit mehr als 1.000 Jahren in moderaten Mengen bejagt.
* Das durch den Klimawandel verursachte Abschmelzen der arktischen Eisflächen kann zu verringerter Nahrungsaufnahme führen.
* Insbesondere im St. Lorenz Golf leiden die Tiere stark unter der chemischen Wasserverschmutzung (PCBs, Schwermetalle).

Mehr über den Beluga (und alle anderen Delfine) erfahrt ihr in der MEERESAKROBATEN-Systematik.

Ein Kommentar

  1. Die CO2-Debatte ist ungefähr damit vergleichbar, als machte sich jemand Sorgen, dass bei einem Löschversuch der wertvolle Teppich nass werden könnte, während das Haus brennt.

    Unsere "moderne Zivilisation" hat ein ganz anderes und weitaus dringlicheres Problem, dessen einzige Lösung auch das "Klimaproblem" löst:
    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/07/was-p

    geschrieben von Stefan Wehmeier

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