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100.000 Besucher in Münster


Die Wale haben in Münster riesigen Erfolg: Schon nach knapp vier Monaten hat die Sonderausstellung „Wale – Riesen der Meere“ im LWL-Museum für Naturkunde in Münster 100.000 Besucher.

Mitten unter Delfinen (Foto: Rüdiger Hengl)

Mitten unter Delfinen (Foto: Rüdiger Hengl)

Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), gratulierte am Mittwoch (16.1.) persönlich Laurette Korte (68) und ihrem Mann Hermann Korte (72) aus Münster. Sie hatten die 100.000. Eintrittskarte gelöst.

Als Präsent überreichte der LWL-Direktor zusammen mit Blumen ein Begleitbuch zur Sonderausstellung, einen Schwertwal aus Stoff sowie weitere Erinnerungsstücke an die Meeressäugerausstellung.

Auf die Frage, warum Kortes ausgerechnet heute ins Museum gekommen sind und an keinem anderen Tag, erklärt Hermann Korte: „Unser Enkel Arne hat sich mit seinen Eltern vor kurzem die Wale angesehen. Sie sind aus Hannover zu Besuch hier gewesen.“ „Opa, geh da hin“, war der Kommentar des Zweijährigen zur Ausstellung. „Und da wir am Wochenende zu Arne fahren, wollten wir uns zuvor die Ausstellung ansehen, damit ich ihm hinterher schöne Geschichten davon erzählen kann, und das kann ich ja jetzt“, sagt Korte lächelnd. Als Dankeschön für diesen guten Tipp und die freudige Überraschung der 100.000. Besucher zu sein, soll der kleine Arne jetzt den Plüsch-Orca von seinem Opa erhalten.

„Wir freuen uns, dass wir auch so weit von der Küste entfernt so viel Interesse für diese Meeressäuger wecken können. Die Wal-Ausstellung übertrifft sogar die ebenfalls erfolgreiche Bionik-Ausstellung, die nach sieben Monaten gleichviele Besucher erreichte – großes Lob für das gesamte Museumsteam“, so Kirsch. LWL-Museumsleiter Dr. Alfred Hendriks rät: „Für viele Besucher bedeutet der Erfolg aber auch Wartezeiten an der Kasse. Wer das vermeiden möchte, sollte seinen Besuch am besten auf Freitag oder Samstag legen. Da haben wir erfahrungsgemäß weniger Besucher.“

„Wale – Riesen der Meere“ ist die größte Ausstellung zu diesem Thema, die derzeit in Deutschland zu sehen ist. Noch bis zum 3. November zeigt sie auf über 1.700 Quadratmetern die Lebensweise, Lebensräume und das Jagdverhalten, dazu Wissenswertes zur Evolution und Fortpflanzung. Auch die Gefährdung und der Schutz der Wale sind Thema einer eigenen Abteilung in der Ausstellung. Objekte wie das begehbare Modell vom Herz eines Blauwals, naturgetreue Nachbildungen von Walen und Delfinen im Maßstab 1:1 und Abgüsse von Urwalskeletten beeindrucken viele Besucher schon durch ihre Größe.

National Geographic Deutschland (Medienpartner der Ausstellung) präsentiert das „Crittercam“-Projekt, das vom Rücken der Wale Einblicke in ihre Welt ermöglicht. Bis auf wenige Ausnahmen sind in der Ausstellung Originalskelette zu sehen. Zur Sonderausstellung steht ein Audio-Guide mit einem familienfreundlichen Programm in Deutsch und Englisch zur Verfügung. Für Menschen mit Hörbehinderung gibt es einen Multimedia-Guide in Gebärdensprache (mit Induktionsschleifen). Führungen für Erwachsenengruppen, Kindergeburtstage mit Wal, Delfin & Co. sowie museumspädagogische Programme von Kindergarten bis Sekundarstufe II sind während der Ausstellungszeit buchbar.

LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Öffnungszeiten dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr.
Eintritt: 3 Euro für Kinder, 5,50 Euro für Erwachsene.
(Quelle: LWL Münster)

Auch ich habe mir die Ausstellung im November angesehen. Schließlich sind auch die MEERESAKROBATEN dort vertreten ;o)) Mehr dazu unter Wale und Delfine mit allen Sinnen erfahren.

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