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Blauwale werden von Eismassen erdrückt


Mit bis zu 30 Metern Länge und bis zu 200 Tonnen Gewicht sind sie die mächtigsten Tiere, die jemals auf Erden gelebt haben: die Blauwale.

Blasender Blauwal (Foto: Frank Blache)

Blasender Blauwal (Foto: Frank Blache)

Nun sind die Riesen der Meere, denen so schnell keiner etwas anhaben kann, in eine tödliche Falle geraten. Das Drama spielt sich vor der Südwest-Küste der kanadischen Insel Neufundland ab. Dort versperren Eismassen den Blauwalen den Weg zurück ins offene Meer und erdrücken sie. Neun tote Wale wurden bisher entdeckt. Das sind vier Prozent des Gesamtbestandes von 250 Tieren im Nordwest-Atlantik.

Jack Lawson – Mitarbeiter des kanadischen Ministeriums für Fischerei und Ozeane – vermutet, dass die Blauwale auf Nahrungssuche waren und sich deshalb im Küstenbereich nahe von Cap Anguille aufhielten, nachdem der Wind das Eis weggetrieben hatte. Doch der Wind hatte sich gedreht und schob die Eisschollen gegen die Wale und diese aufs Land bzw. aufs Eis.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es Aufzeichnungen über im Eis verendete Blauwale. So eine große Zahl hatte es jedoch noch nie gegeben, sagt Lawson.
(Quelle: Augsburger Zeitung)

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