Guten-Abend-Ticker


Hallo, liebe Wal- und Delfin-Freunde! Heute gibt es mal wieder ein paar positive News aus dem Reich der Wale und Delfine.

Jenny aus Nürnberg (Foto: Verena Pecsy)

Jenny aus Nürnberg (Foto: Verena Pecsy)

Die gute Delfin-Tante

Jenny ist ein Delfin-Weibchen aus dem Nürnberger Tiergarten. Sie ist nicht nur sehr verspielt, sondern sie zeigt auch hervorragende Tanten-Qualitäten. So löst sie – laut Angabe des Tiergartens – immer wieder Mutter Sunny ab. Diese hat nämlich mit ihrer vier Monate alten Tochter Nami alle Flossen voll zu tun.

Die gehenden Wale

„The Walking Whales“ (Die gehenden Wale) – so heißt der Titel eines Buches über die Evolution der Wale. Der Wirbeltierpaläontologe Hans Thewissen führt darin auf, an welchen Merkmalen fossiler Knochen man erkennen kann, dass Wale tatsächlich von Landsäugern abstammen.

So untersuchte er zum Beispiel die verknöcherte Ohrkapsel eines Wals. Form und Dicke dieses Knochens ist bei Walen unter allen Säugetieren einmalig. In der Ohrkapsel fand Thewissen einen Amboss, eines der winzigen drei Gehörknöchelchen. Und dieser Amboss ähnelt dem Amboss von Paarhufern.

Doch der Forscher hat noch weitere Übergangsformen vom Landsäugetier zum Meeressäuger gefunden. Mehr dazu unter Die Walverwandtschaften.

Orca in Vancouver Island (Foto: S. Gugeler)

Orca in Vancouver Island (Foto: S. Gugeler)

Drei neugeborene Orcas

Die Begeisterung ist groß: In den Gewässern von British Columbia(West-Kanada) und Nord-West-Amerika sind drei neugeborene Orcas gesichtet worden. Während die Presse euphorisch über die Orca-Babys berichtet, ist der Optimismus bei Forschern eher verhalten. Sie wissen: Das erste Lebensjahr eines Wales oder Delfins ist sehr riskant, aber auch sehr lernintensiv. Informationen und Bilder der Orca-Babys (die anfangs noch eine orangene Färbung haben) findet ihr im Aquablog des Vancouver Aquariums.

Ein alter Bekannter

Es gibt aktuelle Fotos von FLUKE. FLUKE ist ein Blauwal, der immer mal wieder im Golf von Mexiko gesichtet wird. Das Tier wird auch WHITE EYE oder KÜRBIS genannt, da es entsprechend markante Zeichnungen auf seiner Schwanzflosse trägt.

Blauwal-Fluke (Foto: Frank Blache)

Blauwal-Fluke (Foto: Frank Blache)

Frank Blache – Autor und Fotograf der MEERESAKROBATEN – hat den Wal vor 19 Jahren zum ersten Mal gesehen. Siehe dazu seinen Bericht Unterwegs mit der „Spirit of Adventure“. Aktuelle Fotos von FLUKE findest du unter Great Whale Conservancy (drittes Foto von oben).

Außerdem zum Thema FLUKE: Blauwal „Fluke“ wurde erneut gesichtet und Ein Blauwal namens Kürbis.

Zusammen mit dem abtauchenden Blauwal wünsche ich euch allen eine gute und ruhige Nacht.

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