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Taucher können Meerestiere retten


Die Organisation World Animal Protection spricht von 640.000 Tonnen Fischernetzen, die Jahr für Jahr in den Ozeanen verloren gehen. Darin verfangen sich Meeresschildkröten, Seehunde, Wale, Delfine und andere Tiere. Oft können sie sich nicht aus eigener Kraft aus den sogenannten Geisternetzen befreien und ersticken elendig.

Fischernetz (Foto: Rüdiger Hengl)

Fischernetz (Foto: Rüdiger Hengl)

Die World Animal Protection Organisation bittet nun alle Taucher, gesichtete Geisternetze in ein System einzugeben. So kann herausgefunden werden, welches die am meisten verwendeten Netze sind und wo sie am häufigsten vorkommen. Auch kann die Organisation aktiv werden und Tiere aus diesen Netzen retten.

Mehr zu dieser guten Idee unter Report ghost gear for our Sea Change campaign

Ein Kommentar

  1. Für den Anfang würde es vielleicht sogar schon reichen, wenn sogenannte „Cleanup-Days“ (bei denen Taucher gemeinsam so viel Müll wie möglich aus dem Wasser ziehen) nicht immer wieder von den örtlichen Behörden untersagt würden (z.B. auf Teneriffa).
    Die Vermüllung mancher Tauchspots (praktisch ausschließlich von Land aus, aber auch durch Bootsausflügler und Yachten) ist schon ziemlich heftig, aber solange man von der Oberfläche nichts sieht, schauen die Behörden lieber weg, als mal einen Müllcontainer zu spendieren und die örtlichen Tauchbasen zum Aufräumen zu ermuntern.

    Viele Taucher sind durchaus bereit, Zeit und Engagement und Ausrüstung (z.B. Hebesäcke) zu spendieren! Aber dann noch selbst für die Entsorgung zu zahlen, ist dann irgendwann doch zu viel verlangt.

    geschrieben von Norbert

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