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Chemikalien in Delfin-Fettschicht


Alles, was die Menschen produzieren, verlässt niemals den Planeten. Das ist das Fazit, das einige Wissenschaftler gezogen haben, nachdem sie Hunderte von Chemikalien in der Fettschicht (Blubber) von Delfinkadavern identifizieren konnten.

Fettschicht eines Grönlandwals (Foto: Susanne Gugeler)

Fettschicht eines Grönlandwals (Foto: Susanne Gugeler)

Die Tiere wurden an der kalifornischen Küste gefunden und für Untersuchungen ins Labor gebracht.

Es wurden im Blubber nicht nur bekannte Chemikalien wie DDT entdeckt, sondern auch Formen, die bisher unbekannt waren. Insgesamt waren es 327 Chemikalien.

Der Wissenschaftler Bradley Moore sagt, dass der Ozean praktisch die Müllhalde der Erde sei. Welche Auswirkungen die 327 Chemikalien auf die Menschen oder das Leben im Meer haben, ist nicht bekannt. Alles, was man bisher weiß, ist, dass sie existieren.
(Quelle: sandiego6.com)

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