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Gewebeproben von zwei Vaquitas


Das San Diego Zoo Institute for Conservation Research erhielt von Wissenschaftlern Gewebeproben für seinen „Frozen Zoo“. Die Biopsien wurden Ende 2017 von zwei weiblichen Vaquitas gesammelt.

Proben wurden eingefroren

Nachdem die Proben im Institut eingefroren wurden, werden sie nun in der Sammlung genetischen Materials von gefährdeten Spezies aufbewahrt. Hier soll die Vielfalt des Genpools geschützt werden.

„Wir hoffen und vertrauen darauf, dass wir aus den Proben nützliche Informationen ziehen können, die anderen gefährdeten Arten zugute kommen können“, sagte Oliver Ryder, Direktor für Naturschutzgenetik bei San Diego Zoo Global. „Aber wir sind traurig, dass eines Tages diese Gewebeproben alles sein könnten, was von diesem Tier übrig geblieben ist.“

Die genetischen Proben werden die Art nicht retten

Trotz der Bemühungen der mexikanischen Regierung, die Kiemennetzfischerei zu verbieten, sinkt die Zahl der Kalifornischen Schweinswale weiter. Beobachter schätzen, dass es weniger als 30 freilebende Vaquitas gibt.

Die Wissenschaftler geben sich nicht der Illusion hin, dass das genetische Material von zwei Individuen ausreichen würde, um die Spezies vor dem Aussterben zu bewahren. „Obwohl wir lebensfähige Gewebekulturzellen aus zwei Vaquitas gewinnen konnten, müssen wir erkennen, dass dieser kleine Schritt uns nicht dazu befähigt, die Spezies zu retten“, sagte Ryder.

Kaum Chancen fürs Klonen

Gegenwärtige Klontechniken haben geringe Erfolgsraten, selbst wenn mit vertrauten Spezies gearbeitet wird.

Um einen Vaquita zu klonen, müssten zahlreiche genetische Proben vorliegen. Außerdem würde ein fruchtbares weibliches Tier benötigt, das man in menschlicher Obhut halten müsste. Ein derartiges Unterfangen ist derzeit undenkbar.
(Quellen: timesofsandiego.com, mexixonewsdaily.com und nbcsandiego.com)

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