Newsletter 2/2019


Ich wünsche allen neu hinzugekommenen Newsletter-Nutzern ein gutes Lese-Erlebnis! Und den Abonnenten, die schon etwas länger dabei sind, danke ich für ihre Treue.

Info-Tafel im Nürnberger Tiergarten
(Foto: Susanne Gugeler)

Mit OPA zu mehr Tierschutz

Brandaktuell – nämlich von heute – ist mein Beitrag Mit OPA zu mehr Tierschutz. Der Titel verleitet dazu, an einen Zoo-Spaziergang mit dem Großvater zu denken. Doch OPA steht in diesem Fall für One-Plan-Approach = ganzheitliche Herangehensweise.

YAQU PACHA, dem die Meeresakrobaten besonders verbunden sind, engagiert sich zusammen mit anderen Artenschutzorganisationen für stark bedrohte Zahnwale. Um auf diesem Gebiet erfolgreich zu sein, werden sowohl Studien aus zoologischen Anlagen als auch Aktionen in freier Natur miteinander vereint.

Forschungen im Delfinarium

Bestimmt ist dir bekannt, dass die meisten Forschungsergebnisse über Delfine (hier vor allem über den Großen Tümmler) aus wissenschaftlich geführten Einrichtungen stammen. Nur unter kontrollierbaren Bedingungen sind ernst zu nehmende Studien überhaupt erst möglich. Dies lassen aus meiner Sicht Delfinariengegner oft außer Acht. Sie nutzen zwar die Forschungsergebnisse, lassen es aber an Anerkennung für die zoologischen Anlagen, in denen die Studien durchgeführt wurden, mangeln bzw. lehnen diese vehement ab.

Nami/Nürnberger Tiergarten
(Foto: Rüdiger Hengl)

Unter dem Beitrag Viele tote Delfine in Frankreich hat ein Kommentarschreiber das gerade erwähnte Dilemma meiner Meinung nach auf den Punkt gebracht. Schau einfach mal dort nach. Du kannst auch gerne selbst Kommentare unter meinen Beiträgen hinterlassen. Ich freue mich darüber.

Belastungen in den Meeren

Zwischen dem 17. Januar 2019 und heute ist wieder viel passiert in der Welt der Delfine (und anderer Waltiere). Ich möchte nur ein paar wichtige Meldungen herausgreifen. Wenn du noch mehr Informationen möchtest, klicke einfach die Rubrik Aktuelles bzw. Berichte an.

In den Gewässern rund um Großbritannien sind Meeressäuger offenbar mit Mikroplastik belastet. Das ergab eine Studie, in der gestrandete Delfine obduziert wurden.

Ebenfalls um Belastungen geht es in einer Studie im Golf von Triest. Dort wurde festgestellt, dass die Adria-Delfine sehr stark mit Umweltgiften (unter anderem PCBs) kontaminiert sind.

Die Orcas schwimmen in Küstennähe/Vancouer Island (Foto: Susanne Gugeler)

Lichtblick zum Schluss

Abschließen möchte ich den Newsletter mit einer guten Nachricht. Bei den stark gefährdeten Orcas im Pudget Sound (Nordwestpazifik-Küste) wurde Nachwuchs gesichtet.

Bereit für den nächsten Nachwuchs machen sich nun auch die Vögel und andere Tiere an Land. Der (Vor-)Frühling ist angekommen und mit ihm viele Stare und andere Zugvögel.

Ich wünsche dir viele wärmende Sonnenstrahlen!

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