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Die Meeresakrobaten sind zurück


Unser Urlaub war super schön und abwechslungsreich. Von der Mitte Deutschlands aus ging es quasi in die ganze Welt.

Der kleine Ben im Leipziger Zoo
(Foto: Rüdiger Hengl)

Tiere von allen Kontinenten

Fünf verschiedene Zoos und Wildparks haben wir besucht und dort die Tiere von allen Kontinenten beobachtet. In einigen Fällen hatten uns allerdings eher die Exoten und heimischen Tiere im Visier gehabt als umgekehrt. ;o) Die Gehege in allen Einrichtungen sind nämlich großzügig, naturnah und mit sehr vielen Rückzugsmöglichkeiten ausgestattet, dass es oft Mühe machte, deren Bewohner zu entdecken. Aber genau das bewerte ich als positive Veränderung in der jahrzehntelangen Weiterentwicklung der Zoos.

Ein paar Highlights

* Besonders gut gefallen hat mir im Erfurter Zoo die riesige Bison-Anlage, zu der man nur gelangt, wenn man eine längere Strecke bergauf geht. Außerdem gab es in dieser Einrichtung viele Jungtiere zu beobachten.

* Im Duisburger Zoo war das Highlight – neben den Delfinen – das neu eröffnete Tiger-Gelände mit Bach, Felsen und hohem Gesträuch.

* Das Pongoland im Leipziger Zoo ist neben dem Gondwanaland einfach eine Wucht. Die Anlagen sind riesengroß und bieten Platz für jede Menge Tiere und Pflanzen. Auch dem im Januar geborenen Elefanten-Baby haben wir einen Besuch abgestattet. Ben scheint gut in die Elefantenherde integriert zu sein.

* In Nürnberg gefällt mir immer noch die 2011 eröffnete Lagune, in der Delfine und Seelöwen zusammen vergesellschaftet sind.

* Eher unbekannt, aber trotzdem sehenswert ist der Wildpark am Edersee in der Nähe von Kassel. Die herausragende Greifvogel-Schau muss man unbedingt gesehen haben. Es fliegen verschiedene Vogelarten gleichzeitig. Ein Gänsegeier lebt frei außerhalb des Geheges, bleibt aber trotzdem in der Nähe seiner Artgenossen.

So, nun werde ich mich aber wieder meinen Lieblingstieren zuwenden und euch bald mit neuen Meldungen versorgen.

2 Kommentare

  1. „Die Gehege in allen Einrichtungen sind nämlich großzügig, naturnah und mit sehr vielen Rückzugsmöglichkeiten ausgestattet.“ Du warst in Duisburg aber schon im Äquatorium, oder? ;-) Die Menschenaffenhaltung, vor allem die der Orang Utans bei uns, ist einfach nur unter aller Kanone, werder großzügig, noch naturnah, geschweige denn mit Rückzugsmöglichkeiten ausgestattet, und hält vor allem innen nicht mal die Mindestanforderungen des Säugetiergutachtens komplett ein. Ich sag das so frei heraus, bitte nicht persönlich nehmen, denn pauschalisiertes Schönreden halte ich für genauso kontraproduktiv wie pauschales Verdammen.

    geschrieben von Dani
    1. Du hast schon recht, Dani, pauschalieren sollte man nicht. Ich habe nicht alle Gehege gesehen und es gibt bestimmt noch viel zu tun. Was mich freut, ist, dass immer weiter vergrößert und verändert wird zum Wohle der Tiere. Baustellen gibt es überall und perfekt ist bestimmt kein Zoo. Aber die Tendenz ist gut zu erkennen: mehr Bewegungsfreiheit, mehr Beschäftigungsangebote, mehr Rückzugsmöglichkeiten. Aus eigener Sichtweise schlechte Tierhaltungen sollte man unbedingt dem Zoo melden.

      geschrieben von Susanne

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