Newsletter 8/2019


Wenn du diesen Newsletter liest, bin ich gerade im Urlaub. Ich habe vor, viele Tiere (darunter selbstverständlich auch Delfine) zu besuchen. Dazu werde ich Gast in verschiedenen Zoos und Tiergärten sein.

Amazonas-Flussdelfin aus dem Duisburger Zoo
(Foto: Rüdiger Hengl)

Besonders freue ich mich auf BABY. Hierbei handelt es sich nicht etwa um ein neugeborenes Tier, sondern um einen sehr alten Amazonas-Delfin, der im Duisburger Zoo lebt. Er wurde vor mehreren Jahrzehnten als Jungtier in den Zoo gebracht. Heute schwimmt der Flussdelfin – zusammen mit Fischen – in der Tropenhalle Rio Negro.

Auch zwischen dem letzten Newsletter und heute hat sich wieder viel getan. Hier eine kleine Auswahl:

28. Biologen-Blog

Benjamin Schulz hat seinen 28. (!) Biologen-Blog bei den Meeresakrobaten veröffentlicht. In seinem aktuellen Beitrag geht es um Genbanken und deren Funktionen für den Artenschutz.

Von Geisternetzen und Todfunden

In Netz gefangener Wal, Modell
(Foto: Susanne Gugeler/Ozeaneum)

Zu den größten Gefährdern der Wale in der heutigen Zeit gehören nicht mehr die Walfänger, sondern Geisternetze, Schiffe sowie die sich ausbreitende Meeresverschmutzung.

* In Island wurden vor Kurzem 50 tote Grindwale entdeckt.

* Zwischen Januar und Juli 2019 wurden an der Küste des Tyrrhenischen Meeres (südlich vom Ligurischen Meer) 34 tote Delfine gemeldet. Im gesamten vergangenen Jahr waren es 28 Delfine.

* Innerhalb mehrerer Wochen sind vor der Westküste der USA 70 tote Grauwale gefunden worden. Die Tiere strandeten in den US-Bundesstaaten Kalifornien, Oregon, Washington und in Alaska. Der Jahresdurchschnitt in diesem Gebiet liegt bei etwa 45 gestrandeten Grauwalen. Im westlichen Pazifik leben insgesamt ca. 27.000 der grauen Riesen.

Fischer und Umweltschützer müssen an einem Strang ziehen

Auch den Schweinswalen in der Ostsee geht es (immer noch) nicht gut. Obwohl sie unter Naturschutz stehen, ersticken viele Schweinswale unbeabsichtigt in Fischernetzen. Selbstverständlich will niemand Beifang im Netz haben. Deshalb arbeiten seit einiger Zeit Naturschützer, das Land Schleswig-Holstein und viele Fischer zusammen.

Abtauchender Pottwal
(Symbolfoto: Susanne Gugeler)

Japan

Japan hat den kommerziellen Walfang wieder aufgenommen, obwohl die Nachfrage nach Walfleisch sinkt. Hoffnung machen die Walbeobachtungstouren, die unter den Einheimischen immer beliebter werden.

Weitere Meldungen findest du unter der Kategorie Aktuelles.

Ich wünsche dir einen schönen Sommer und einen ereignisreichen Urlaub!

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