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Delfine bekämpfen Krebs-Zellen


Das US-Wissenschaftsmagazin NewScientist berichtet, dass Wale und Delfine Krebs-Zellen viel besser bekämpfen können als Menschen.

Delfine in Nürnberger Lagune
(Foto: Rüdiger Hengl)

Durch ihre Größe besitzen Wale viel mehr Zellen als andere Säugetiere. Und das ist auf den ersten Blick gar nicht mal so gut. Daniela Tejada-Martinez von der Austral University of Chile sagt: „Wenn Sie mehr Zellen haben, bedeutet dies, dass das Risiko, dass eine dieser Zellen bösartig wird, steigt. Wenn Sie also groß sind oder länger leben, haben Sie Millionen von Zellen mehr, die schädlich werden könnten.“

DNA-Schäden können reguliert werden

Doch offenbar sind Wale und Delfine besser dazu in der Lage, DNA-Schäden Paroli zu bieten. Aufgrund der Beschaffenheit ihrer Gene können sie regulierend in das Immunsystem und die Tumorausbreitung eingreifen.

Dazu soll es in Zukunft weitere Forschungen geben. Wenn also mehr über die krebsresistenten Wal-Gene – und was diese genau tun – herausgefunden wird, könnten die Erkenntnisse bei der Entwicklung von neuen bei Menschen einsetzbaren Medikamenten helfen.
(Quelle und weitere Informationen: Wale und Delfine sind immun gegen Krebs: Ihre DNA liefert die Erklärung und Whales and dolphins can resist cancer and their DNA reveals why)

Auch Wale und Delfine können krank werden

Auch wenn Wale und Delfine eine Art Wunderwaffe gegen Krebs zu haben scheinen, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht an vielen anderen Krankheiten leiden können. Siehe dazu zum Beispiel den Beitrag Virus-Erkrankungen bei Delfinen.

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