Heute melde ich mich wieder mit dem einmal im Monat erscheinenden Guten-Abend-Ticker.
Hier erfahrt ihr in Kurzfassung, was in den vergangenen Tagen und Wochen alles geschehen ist. Für diejenigen unter euch, die über eine Thematik mehr wissen wollen, gibt es weiterführende Links.
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Es ist wieder so weit: In gut zwei Wochen verabschiedet sich das alte Jahr. Und es wächst die Hoffnung, dass einem das neue Jahr viel Gutes bescheren wird.
Für mich wäre ein optimaler Start ins Jahr 2026, wenn an Silvester nicht geböllert würde. Denn die Lichtblitze, der Lärm und die Feinstaub-Belastung schaden uns und vielen anderen Lebewesen. Immer wieder hört und liest man von Todesfällen bei Wild- und Haustieren …
Es wäre so toll, wenn ihr den Übergang ins neue Jahr ohne Knallerei hinbekommen würdet. Denjenigen, die das schaffen, danke ich von Herzen.
Lärm wie auf der Autobahn
Die Delfine auf dem Meer haben zum Glück nicht unter dem Lärm an Land zu leiden. Allerdings haben sie tagtäglich mit Unterwasserlärm zu kämpfen.
Für die Meeresbewohner ist die Geräuschkulisse unter Wasser ähnlich laut wie für Menschen, die an einer Autobahn leben.
Buckelwale und Buckeldelfine
Es gibt sowohl Buckelwale als auch Buckeldelfine. FINN erklärt euch die Eigenschaften der beiden Tierarten.
Ruhestand-Refugium für Delfine und Orcas
*** Es schließen immer mehr Delfinarien und Delfinparks. Doch wohin mit den Tieren? Im Süden Italiens ist ein Meeresrefugium geplant, das für bis zu 17 Delfinen eine Unterkunft bieten soll.
Die Organisation Fondazione con il Sud hat fast zwei Millionen Euro in das Projekt investiert. Ob auch dieses letztendlich zum Scheitern verurteilt ist, wie viele andere Meeresgehege, wird man sehen.
*** Laut einem Facebook-Eintrag von „Deutsche Stiftung Meeresschutz“ hat das französische Umweltministerium entschieden, die beiden Orcas Wikie und Keijo (Mutter und Sohn leben immer noch im geschlossenen Marinepark in Antibes/Südfrankreich) ins Whale Sanctuary in Nova Scotia, Kanada, umzusiedeln. Allerdings ist das Meeresrefugium noch in der Planungsphase. Man hofft, dass man die beiden im Sommer 2026 in ihrer neuen Heimat begrüßen kann.
Ich frage mich: Werden die Meeressäuger in Antibes noch lange durchhalten?
Kleinere Wale atmen häufiger als große
Das niederländische Rehabilitationszentrum für Schweinswale – SOS Dolfijn – hat auf seiner Website zusammengestellt, wie die durchschnittliche Atemfrequenz bei verschiedenen Walarten aussieht. Im Allgemeinen atmen kleinere Wale häufiger als größere.
Grindwale haben großen Appetit
Jetzt in der Adventszeit wird in manchen Haushalten viel gebacken. Da kommen dann locker 80 oder 200 Plätzchen an einem Nachmittag zusammen.
Diese Menge – allerdings nicht an Plätzchen, sondern an Tintenfischen – frisst ein Kurzflossen-Grindwal täglich.
Rundum-Betreuung für Francisca
Fütterung, Medikamentengabe, Atemfrequenzkontrolle und Poolreinigung – das sind Tätigkeiten, die bei einem geretteten Kleinwal Tag und Nacht anstehen. Francisca – ein La-Plata-Delfin (auch Franciscana genannt) – wurde am 3. Januar 2025 hilflos an der Küste von Florianópolis, Brasilien, gefunden. Seit der junge Delfin gerettet wurde, wird er rund um die Uhr versorgt.
In vier Schichten wechseln sich die Pfleger ab, um Francisca die bestmögliche Betreuung zukommen zu lassen.
Delfine dienen Orcas als „Scouts“
Vor der Küste British Columbias gehen Orcas gemeinsam mit Weißstreifendelfinen auf die Jagd. Die Delfine spüren Lachse in tieferen Regionen auf, die Orcas folgen ihnen und teilen später ihre Beute mit den „Scouts“.
Wie KIKI ein neues Zuhause fand
FINN erzählt euch ein schönes „Meerchen“, das gut in die Weihnachtszeit passt. Es handelt von KIKI – der Seeanemone – und einem Delfin.
FINN ist für den Kinder-Online-Preis nominiert
Du kannst für den kleinen Delfin noch bis zum 16. Januar 2026 abstimmen. Seine Website steht an fünfter Stelle beim Online-Voting des MDR-Rundfunkrates.
Noch mehr News erhaltet ihr unter Aktuelles.
Den nächsten Ticker gibt es am 17. Januar 2026.

