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Naturtourismus und seine Grenzen


Südliche Glattwale – vor allem Mutter-Kalb-Paare – reagieren offenbar besonders sensibel auf Boote.

Südlicher Glattwal/Südafrika
(Foto: Stephanie und Detlef Müller)

Wale schwimmen schneller, wenn sich ein Boot nähert

Die Verhaltensänderungen der Tiere wurden im Rahmen einer Studie unter anderem mithilfe von Drohnen erfasst. Die Wale schwammen schneller und zeigten ihren Jungen gegenüber ein anderes Verhalten als üblich , wenn sich ein Boot näherte.

Erst bei einem Abstand von 160 Metern verhielten sich die Wale wieder normal.

Masterprojekt

Die Studie entstand im Rahmen eines Masterprojekts an der Universidade Estadual de Maringá in Brasilien und liefert eine wichtige wissenschaftliche Grundlage für die Weiterentwicklung von Managementmaßnahmen im Whale Watching bei Glattwalen.

Möglich wurde diese Forschung durch YAQU PACHA mit Unterstützung von Zoomarine Portugal, Tiergarten Nürnberg und Zoo Duisburg.

Wirksamer Schutz durch Wissenschaft

YAQU PACHA verfolgt dabei einen klaren Ansatz: Wissenschaft als Grundlage für wirksamen Schutz.

Nur durch belastbare Daten lassen sich nachhaltige Entscheidungen treffen – für Tiere, Lebensräume und Menschen.

Die Botschaft ist klar: Whale Watching kann Teil der Lösung sein – aber nur, wenn wir die Grenzen der Tiere respektieren.
(Quelle: YAQU PACHA)

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