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Forschungen über Wale an der Uni Hamburg


Die Universität Hamburg (UHH) ist wissenschaftliche Heimat von mehr als 6.200 Forschenden.

Finnwale
(Foto: Rüdiger Hengl)

Hier versucht man, die letzten Geheimnisse der größten Säugetiere zu lüften.

Helena Herr zählt Wale

Prof. Dr. Helena Herr und ihr Team befassen sich schon länger mit Walen. Genauer gesagt, sie zählen die Tiere. Als Hilfsmittel werden Schiffe, Flugzeuge, Helikopter und Drohnen eingesetzt. Die Ergebnisse werden in Karten eingetragen. Die Anzahl der entsprechenden Spezies wird errechnet.

Finnwal-Population hat sich erholt

Durch die Zählung konnte festgestellt werden, dass sich die Population der Finnwale in der Antarktis nach der Einstellung der Jagd auf sie seit 1976 wieder erholt hat. Es wurden Gruppengrößen von bis zu 300 Tieren gezählt.

Informationen über Satellitensender

Einzelne Finnwale werden mit Satellitensendern versehen, um ihre Bewegungsmuster und Migrationsrouten zu verfolgen. Als Bartenwale vollziehen sie saisonale Wanderungen, das heißt, sie kommen im antarktischen Sommer zu den bekannten Nahrungsgründen und ziehen danach in ihre Überwinterungsgebiete, wo sie sich paaren und ihre Jungen aufziehen.

Ein Teil der Finnwale schwimmt in den Pazifik. Wohin genau, konnte noch nicht herausgefunden werden, da die Sender nicht lange genug übertragen haben.

Krillfischerei stellt Bedrohung für Wale dar

Eine neue Bedrohung – neben Schiffskollisionen und Lärm – stellt die Krillfischerei für die Wale dar, die in der Antarktis in großem Stil durchgeführt wird.

Zur Person

Prof. Dr. Helena Herr erforscht seit mehr als 16 Jahren Wale. Nach Studium und Promotion in Hamburg und Kiel ist sie seit 2017 als Wissenschaftlerin an der Universität Hamburg tätig. Seit Oktober 2025 ist sie Professorin für die Ökologie der Meeressäuger. Sie arbeitet sowohl an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften als auch am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung. Ihre nächste Expedition in die Antarktis findet 2027 statt.
(Quelle und weitere Informationen: Universität Hamburg)

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