Die Tierquälerei in Taiji kennt keine Grenzen


Libby Katsinis – COVE GUARDIAN in Taiji – schreibt in ihrem aktuellen Blog über eine Tierquälerei, die offenbar keine Grenzen kennt. Sie selbst sei zwar keine Mutter, aber das Leiden, das gestern Delfin-Mütter und ihre Babys erfahren mussten, geht ihr tief ins Herz. Eigentlich könne sie mit Tragödien einigermaßen unbeschadet umgehen, doch Zeugin vieler grausamer Delfin-Morde zu sein, verändere ihr ganzes Leben.

Gestern wurde eine Schule von ungefähr 20 Streifendelfinen gefangen und in die „Todesbucht“ getrieben. Einige Tiere versuchten zu entkommen, was ihnen auch gelang. Bei ihrer Flucht wurde ein Muttertier von seinem Kalb getrennt. Ein anderes Jungtier verhedderte sich in einem Fischernetz. Seine Mutter musste mit ansehen, wie sich die Delfinjäger ihrem Jungen näherten, es brutal aus dem Netz zogen, ihm ein Seil um den Schwanz banden und es in die Todesbucht zum Schlachten zerrten. Nicole McLachlan – ebenfalls COVE GUARDIAN in Taiji – hat die Szene gefilmt. Man sieht deutlich, wie lange der Todeskampf des Jungtieres dauerte – diese Tierquälerei ist unfassbar …
(Quelle: Sea Shepherd Conservation Society)

Libby Katsinis appelliert an alle Menschen, mitzuhelfen, damit diese Gräueltaten in Taiji beendet werden. Möglichkeiten, deinen Protest auszudrücken findest du hier auf der Website sowie bei der Sea-Shepherd-Organisation:
* Schreiben an den japanischen Botschafter in Berlin
* Schreiben an die japanischen Auslandsvertretungen in Deutschland
* Japan – Land der blutenden Buchten
* Adressen in Japan, an die du deinen Protest richten kannst

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