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Katzen gefährden Delfine


Delfine sind sehr vielen Gefahren ausgesetzt. Da sind Attacken von Haien oder Schwertwalen noch das geringere Übel.

Susanne Wißhak

Begegnung …/Eilat/Israel (Foto: Susanne Wißhak)

Die schlimmsten Bedrohungen stammen vom Menschen. Lärm, Chemikalien, extensive Fischerei mit ungewolltem Beifang oder die Versauerung der Ozeane machen den Meeressäugern und anderen Bewohnern des Ozeans das Leben schwer.

Spektrum der Wissenschaft berichtet in diesem Monat über eine weitere Bedrohung für Flipper & Co.: Toxoplasma gondii. Der Einzeller kann Toxoplasmose auslösen. Für im Mutterleib heranwachsende Babys ist dies eine große Gefahr. Erwachsene dagegen bemerken diesen Erreger meist gar nicht, was ihr Wohlbefinden angeht.

Toxoplasma gondii befindet sich im Kot der Katzen. Und dieser gelangt über Boden oder Abwasser ins Meer. Der Parasit kann bei Meerestieren chronische, schleichende Erkrankungen auslösen. Ihr Organismus wird geschwächt. Kommen noch weitere Belastungen dazu, wird das Tier richtig krank und kann sterben.

Delfine, die tot an die Mittelmeerküste getrieben wurden, trugen diesen Erreger in sich. Auch bei Seeottern in Kalifornien und bei anderen Tieren wurde er nachgewiesen.

Mehr zu den beängstigenden Bedrohungen für Delfine und andere Meereslebewesen findest du unter Wie Katzen Delfine töten.

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