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Delfine hautnah


Der gestern im Ersten ausgestrahlte Film „Delfine hautnah“ hat mir sehr gut gefallen.

Spinnerdelfin/Midway/Hawaii (Foto: Brigitte Fugger)

Spinnerdelfin/Midway/Hawaii (Foto: Brigitte Fugger)

Es wurden verschiedene Delfingruppen in Mozambique, in Florida und im Ostpazifik mithilfe von „Unterwasserspionen“ gefilmt.

Ferngesteuerte Kamera-Roboter, die aussahen wie eine Schildkröte, ein Nautilus, ein Thunfisch und ein Rochen, wurden auf die Unterwasserreise geschickt. Zu den Attrappen zählte auch ein kleiner Delfin, der 25 km/h schnell werden konnte

Die Großen Tümmler aus Mozambique scannten die Eindringlinge aufgeregt ab. Als sie begriffen hatten, dass von diesen „Dingern“ keine Gefahr ausging und sie auch nicht essbar waren, widmeten sie sich wieder dem Tagesgeschehen.

Ein Delfin-Baby wächst heran

Der Zuschauer erlebte das Heranwachsen eines Delfin-Babys mit. Zunächst musste es alle zwei Minuten an die Wasseroberfläche, um zu atmen. Als erwachsenes Tier hielt es dann 15 Minuten unter Wasser aus.

Futtersuche

Interessant waren auch die Aufnahmen von sogenannten Schiffshaltern. Diese Fische saugen sich an den Delfinen fest und ernährten sich von Beuteresten. Manche Tierbeobachter vermuten, dass die quirligen Spinnerdelfine deshalb so hoch aus dem Wasser springen und sich (bis zu sieben Mal) um die eigene Achse drehen, weil sie die Schmarotzer loswerden wollen.

Gefressen wurde sehr oft im Film. Man sah, wie die Delfine in der Florida Bay ihren Fisch fingen, indem sie vorher den Schlamm aufwühlten und die Fische mit einer Art Schlammnetz umzingelten. Die verstörten Kiemenatmer sprangen in die Luft – und direkt ins Maul ihrer Jäger.

Den zweiten Teil des Dokumentarfilms kann man in der Videothek des Senders anschauen. Dort ist er noch bis zum 1. Februar 2015 verfügbar.

Lesetipp

Über die Sendung im Ersten

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