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Tiermord vor laufender Kamera


Der Biologe und Tierschützer Stefan Austermühle will den illegalen Delfinfang in Peru beenden.

Fischerboote (Foto: Rüdiger Hengl)

Fischerboote (Foto: Rüdiger Hengl)

Trotz Verbot wird weiter gejagt

Austermühle wanderte 1998 nach Peru aus, um dort gemeinsam mit seinen peruanischen Freunden gegen das Töten der Delfine vorzugehen. Zwei Jahre zuvor war es ihm und anderen Tierschützern durch internationalen Druck gelungen, dass Delfine gesetzlich geschützt werden.

Doch leider werden weiterhin Delfine gejagt. Ihr Fleisch wird als Köder für den Haifischfang verwendet.

Film als Beweismaterial gegen illegalen Delfinfang

Auf einem Fischerboot filmte Austermühle, wie grausam Delfine und Haie in Peru getötet werden.

Mit seiner verdeckten Recherche möchte er den Tieren helfen und das Massaker einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.

Austermühle ist sich sicher, dass es derartige Beweisaufnahmen in Zukunft nicht mehr geben wird, denn kein Fischer wird nach Publikmachen des Filmmaterials noch einmal einen Kameramann mit an Bord nehmen.

Der Tierschützer möchte mit seiner Dokumentation Druck auf die peruanische Regierung ausüben, die illegale Tötung von Delfinen sowie die Überfischung von Haien zu stoppen.

Zwei Wochen lang fuhr er mit den Fischern auf See und war Zeuge einer unglaublichen Tötungspraxis, denen Delfine und Haie zum Opfer fielen.

Du kannst Szenen (Achtung: sehr brutal!) sowie einen Hintergrundbericht von Stefan Austermühle, warum er diesen Film drehte, auf der Website von OceanCare ansehen.
(Quelle und weitere Informationen: OceanCare)

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