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In Peru werden viele Delfine geschlachtet


Dass in Japan (u.a. im Fischerort Taiji) Jahr für Jahr bis zu 2.000 Delfine und noch viel mehr Dall-Hafenschweinswale geschlachtet werden, ist hinlänglich bekannt.

Schwarzdelfin/Neuseeland (Foto: Anne Jerkel)

Schwarzdelfin/Neuseeland (Foto: Anne Jerkel)

Doch in Peru nimmt das Töten von Delfinen und anderen Kleinwalen ebenfalls gigantische Ausmaße an. 10.000 Tiere sollen es pro Jahr sein (die Organisation OceanCare spricht gar von 17.000 Tieren), die vor allem als Hai-Köder verwertet werden.

Delfine werden weit ab von der Küste getötet

Zwar ist die Jagd auf Delfine in Peru bereits seit 1996 verboten und die Haifisch-Bestände sind drastisch überfischt, doch das Töten der Delfine findet etwa 50 Kilometer von den Küsten entfernt oft unentdeckt statt.

Allerdings will sich die peruanische Regierung mitsamt ihres Präsidenten Ollanta Humala darum kümmern, dass zunächst die Überfischung beendet wird. Damit wäre auch den Delfinen geholfen.

Haie landen auf den Tellern der ganzen Welt

Gefangen werden vor allem Große Tümmler, Dusky-Delfine (auch Schwarzdelfine genannt, siehe Foto oben), Gemeine und Gefleckte Delfine und Schweinswale.

Ihr Fleisch wird von der heimischen Bevölkerung verzehrt. Ein großer Teil wird zu Hai-Ködern verarbeitet. Die mit sogenannten Langleinen gefangenen Haie (darunter auch Blauhaie) landen auf den Tellern der ganzen Welt.

Bettina Wurche gibt auf ihrem Science-Blog ausführliche Informationen über das Delfin- und Hai-Schlachten und ruft dazu auf, sich an einer Petition gegen den Delfinfang zu beteiligen.
(Quelle: Delphinschlachten in Peru stoppen!)

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