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Delfine als Zahlungsmittel …


Bereits zum dritten Mal kann man im Duisburger Zoo O-Euro-Scheine erwerben. Ein tolles Souvenir, das sehr begehrt ist

Begehrtes Sammlerstück
(Foto: Rüdiger Hengl)

Der 0-Euro-Schein dient zwar nicht als Zahlungsmittel, ist aber – wie ein echter Geldschein – mit Wasserzeichen, Hologramm, transparentem Fenster und Kupferstreifen ausgestattet. Er wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) anerkannt und von einer eigens lizenzierten Gelddruckerei hergestellt.

Mit Delfinen bezahlen

In manchen Ländern wurden und werden Delfine auf Münzen geprägt. Das Foto stammt von Oliver Schmid. Es zeigt ein 5-Kronen-Stück aus Island, mit dem auch heute noch bezahlt wird.

Münze aus Island
(Foto: Oliver Schmid)

Zähne als Brautschmuck

Auch auf den Salomonen wird heute noch mit Delfinen bezahlt. Doch leider zieren sie dort nicht Münzen oder Geldscheine, sondern es werden Delfine gefangen und getötet, um an die begehrten Zähne zu kommen, die als Zahlungs- bzw. Tauschmittel eingesetzt werden. Vor allem Spinnerdelfine werden gejagt, weil dies Art die meisten Zähne (bis 200) hat.

Die Zähne dienen auf den Salomonen auch schon jahrhundertelang als Brautschmuck. Im Jahr 2008 hat man für ein Schwein 50 und für eine Braut mindestens 1.000 Zähne bezahlen müssen (Quelle: focus.de).

Alleine zwischen 1976 und 2013 fielen mindestens 15.454 Delfine (darunter neben Spinnerdelfinen auch Große Tümmler und Schlankdelfine) allein den Jägern aus dem Ort Fanalei/Malaita zum Opfer.

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